VfL Wolfsburg hält an Trainer Daniel Bauer und Boss Christiansen fest
Der VfL Wolfsburg entscheidet sich in der Krise für Kontinuität: Trainer Daniel Bauer und Geschäftsführer Peter Christiansen bleiben vorerst im...
Der Countdown für die Weltmeisterschaft in Nordamerika läuft, und Bundestrainer Julian Nagelsmann konkretisiert seine Personalplanungen für das Turnier. In einem umfassenden Update legte sich der 38-Jährige nicht nur auf der Torhüterposition fest, sondern kündigte auch eine entscheidende Phase für die Zusammenstellung des DFB-Aufgebots an. Oliver Baumann geht als klare Nummer eins in das Turnierjahr.
Wer auf ein Last-Minute-Ticket für die WM hofft, muss sich beeilen. Julian Nagelsmann machte deutlich, dass der Kader für die kommenden Freundschaftsspiele gegen die Schweiz (27. März) und Ghana (30. März) bereits ein klares Signal für den Sommer sein wird. Das Aufgebot werde dem finalen WM-Kader „schon sehr ähneln“, verriet der DFB-Coach im Interview mit dem kicker.
Der Grund für die frühe Festlegung liegt in der extremen Belastung des Turniers. Da die Mannschaft bei einem optimalen Verlauf sieben bis acht Wochen „24/7 aufeinander sitzt“, ist das Binnenklima entscheidend. „Sechs Wochen Nationalmannschaft sind wie sechs Monate Vereinsfußball“, betonte Nagelsmann. Aus diesem Grund plant er bereits im März sogenannte Rollengespräche. Jeder Akteur soll wissen, ob er als Stammkraft oder als Herausforderer eingeplant ist.
Eine der größten Herausforderungen sieht der ehemalige Bayern-Trainer in der Akzeptanz der Reserverollen. Das Trainerteam müsse genau prüfen, wie etablierte Bundesliga-Stars damit umgehen, wenn sie im Nationaldress plötzlich nur „Kaderplatz 15 oder 16“ belegen. Nicht jeder Spieler, der im Verein unverzichtbar ist, eignet sich charakterlich für die Rolle des Unterstützers von der Bank.
Nagelsmann schließt dabei auch harte Entscheidungen nicht aus. Es sei möglich, dass Spieler aufgrund dieser psychologischen Komponente nicht nominiert werden, obwohl sie sportlich qualifiziert wären. Sogar einen freiwilligen Verzicht von Stars, die sich diese Rolle nicht zutrauen, hält der Bundestrainer in vertraulichen Gesprächen für denkbar.
Während im Feld noch Positionen umkämpft sind, herrscht auf der Linie Klarheit. Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim bleibt die erste Wahl. „Wenn Oli so stabil und gesund bleibt, wie er es jetzt macht, wird er eine tolle WM spielen“, bestätigte Nagelsmann. Die Diskussionen im Trainerteam drehen sich aktuell lediglich noch um die Besetzung der Positionen zwei und drei hinter dem Routinier.
Erfreuliche Nachrichten gibt es zudem aus der Offensive: Jamal Musiala und Kai Havertz, die zuletzt fehlten, sollen im März zurückkehren, um den Rhythmus im DFB-Kreis wiederzufinden. Sorgen bereitet hingegen die Abwehr. Mit dem Dortmunder Nico Schlotterbeck steht aktuell nur ein linksfüßiger Innenverteidiger zur Verfügung, und auch auf der Rechtsverteidiger-Position sieht Nagelsmann noch Luft nach oben, da viele Kandidaten in ihren Ligen derzeit „nicht top im Flow“ seien.
Der VfL Wolfsburg entscheidet sich in der Krise für Kontinuität: Trainer Daniel Bauer und Geschäftsführer Peter Christiansen bleiben vorerst im...
Eintracht Frankfurt hat das direkte Duell gegen den SC Freiburg gewonnen und zieht in der Tabelle vorbei. Der eingewechselte Farès...
Torwart-Legende Sepp Maier spricht sich klar für Jonas Urbig als Nachfolger von Manuel Neuer beim FC Bayern aus. Gleichzeitig rechnet...