Der FC Brentford hat sich in einem denkwürdigen Premier-League-Spiel gegen den FC Burnley durchgesetzt und drei wichtige Punkte aus dem Turf Moor entführt. In einer Partie, die insgesamt 104 Minuten andauerte, gewannen die Londoner am Ende knapp mit 4:3. Auch der deutsche Nationalspieler Kevin Schade trug sich in die Torschützenliste ein, während viele Heimfans das dramatische Ende verpassten.

Achterbahnfahrt: Vom 0:3 zum Beinahe-Remis

Die Zuschauer im Stadion erlebten eine Begegnung, die an Dramaturgie kaum zu überbieten war. Zunächst sah alles nach einem routinierten Auswärtssieg für die Gäste aus: Brentford dominierte die Anfangsphase und erspielte sich eine komfortable 3:0-Führung. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen. Mit einer beeindruckenden Moral kämpfte sich Burnley zurück in die Partie und egalisierte den Spielstand zum zwischenzeitlichen 3:3. Das Momentum schien komplett auf die Seite der Hausherren gekippt zu sein.

Kevin Schade und die Entscheidung

Mitten in der Drangphase gelang den Bees jedoch der entscheidende Schlag. Brentford erzielte den Treffer zum 4:3-Endstand und beendete damit die Hoffnungen der Clarets auf einen Punktgewinn. Erfreulich aus deutscher Sicht: Der ehemalige Freiburger Kevin Schade konnte sich in diesem Torfestival auszeichnen und einen Treffer zum Erfolg beisteuern. Für den pfeilschnellen Offensivakteur ist dies ein wichtiger Schritt, um sich weiter in der englischen Eliteklasse zu etablieren.

Fans verlassen Stadion vorzeitig

Kurios war das Verhalten einiger Anhänger auf den Rängen. Angesichts des deutlichen 0:3-Rückstands hatten zahlreiche Burnley-Fans das Stadion bereits frühzeitig verlassen – und verpassten so die spektakuläre Aufholjagd ihrer Mannschaft sowie die dramatische Schlussphase. Das Spiel, das aufgrund von Unterbrechungen und VAR-Entscheidungen bis in die 104. Minute lief, bot fast noch das 4:4, doch Brentford brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

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