Leon Goretzka verlässt den FC Bayern München im kommenden Sommer und steht offenbar vor einem Wechsel zu Atlético Madrid. Der deutsche Mittelfeldspieler hat den spanischen Verantwortlichen nun konkrete finanzielle Forderungen für einen langfristigen Vertrag übermittelt.

Hohe Forderungen: Das verlangt Goretzka in Spanien

Dass die Zeit des gebürtigen Bochumers an der Säbener Straße nach dieser Saison endet, ist bereits seit Februar beschlossene Sache. Nun nimmt die sportliche Zukunft des Mittelfeld-Motors konkrete Formen an. Wie das spanische Portal fichajes.net berichtet, hat Goretzka klare Vorstellungen bezüglich seines neuen Arbeitspapiers in der spanischen Hauptstadt formuliert. Demnach fordert der deutsche Nationalspieler ein Nettogehalt von sieben Millionen Euro pro Jahr. Zusätzlich soll ein üppiger Unterschriftsbonus von zehn Millionen Euro fließen. Bei der Vertragslaufzeit strebt der Routinier langfristige Sicherheit an und wünscht sich eine Bindung bis mindestens 2029. Die Führungsetage von Atlético prüft derzeit die Machbarkeit dieses finanziellen Pakets.

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Diego Simeone als treibende Kraft

Sportlich scheinen alle Ampeln auf Grün zu stehen. Besonders Cheftrainer Diego Simeone gilt als großer Befürworter einer Verpflichtung. Der Argentinier schätzt die enorme Physis und Dynamik, die der Noch-Münchner in das zentrale Mittelfeld der Spanier einbringen würde. Auch in der Führungsetage der Colchoneros wächst zunehmend die Überzeugung, dass Goretzka genau das fehlende Puzzlestück ist, um in der Liga und der Champions League wieder ganz oben anzugreifen.

Versöhnlicher Abschied vom FC Bayern München

Ein vorzeitiger Abschied im vergangenen Winter kam für den Spieler trotz konkreter Anfragen aus Madrid nicht infrage. Auf Instagram betonte er damals seine Verbundenheit zum Rekordmeister und lobte den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sowie die Arbeit des Trainerteams. Er wolle die Saison unbedingt in München zu Ende spielen und fühle sich dem Verein verpflichtet.

Nachdem der FC Bayern offiziell bestätigte, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird, gehen beide Seiten absolut im Guten auseinander. Sportdirektor Christoph Freund würdigte die Verdienste des Spielers und betonte die extrem erfolgreichen gemeinsamen acht Jahre. Goretzka habe sich stets als starker Charakter präsentiert und werde bis zum letzten Spieltag alles für den Erfolg der Münchner in die Waagschale werfen.

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