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Leon Goretzka und der FC Bayern München gehen nach Ablauf des aktuellen Vertrages am 30. Juni getrennte Wege. Während die unmittelbare sportliche Zukunft des deutschen Nationalspielers noch offen ist, bringt sich nun sein Jugendverein VfL Bochum für eine spätere Rückkehr in Stellung. Der Bundesligist macht aus seinem Traum von einem emotionalen Comeback kein Geheimnis.

Top-Klubs aus ganz Europa im Rennen

Der Transfermarkt steht bereit für den prominenten ablösefreien Spieler. Berichten zufolge haben bereits zahlreiche Vereine aus der italienischen Serie A und der englischen Premier League ihr Interesse hinterlegt. Sogar die spanischen Schwergewichte Real Madrid und der FC Barcelona sollen die Situation des routinierten Mittelfeldspielers genau beobachten. Der Ex-Schalker kann sich seinen nächsten Arbeitgeber demnach fast aussuchen und wird seine Karriere vorerst auf der ganz großen internationalen Fußball-Bühne fortsetzen.

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Der VfL Bochum plant den Karriereherbst

Trotz der lukrativen Angebote aus dem Ausland blickt man tief im Westen voller Hoffnung auf die ferne Zukunft. An der Castroper Straße, wo der Mittelfeldmotor in der Saison 2012/13 seine ersten Schritte im Profifußball machte, träumt man von einem letzten großen Tanz. Ilja Kaenzig, Geschäftsführer des VfL Bochum, formulierte diesen Wunsch zuletzt bemerkenswert offen.

Leon habe in Bochum viele Leute stolz gemacht, erklärte Kaenzig. Die sportliche Führung geht fest davon aus, dass der Nationalspieler nun zunächst noch einmal auf höchstem internationalen Level angreifen wird. Danach hoffe man aber auf eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Als idealen Zeitpunkt nannte der VfL-Boss die Fertigstellung des künftigen Stadionumbaus. Auch der Spieler selbst lieferte Nahrung für diese Träume: Nach seinem Abschied aus München betonte er, dass der VfL für ihn immer eine Option bleibe.

Geduld bei der Vereinswahl

Bis eine Entscheidung über den nächsten Klub fällt, müssen sich Fans und Beobachter jedoch gedulden. Der Mittelfeldmann lässt sich nicht unter Druck setzen. Nach dem 5:1-Erfolg im abschließenden Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln stellte er klar, dass er sich in einer privilegierten Situation befinde. Er wolle auf seine nächste Aufgabe hundertprozentig Lust haben und vollkommen von dem Projekt überzeugt sein. Bis dieses Gefühl entstehe, mache er sich keinen Stress. Wo er in der kommenden Saison auflaufen wird, bleibt somit eines der spannendsten Transferthemen dieses Sommers.

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