Der FSV Mainz 05 hat am 27. Spieltag der Bundesliga einen hart umkämpften 2:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt gefeiert. Mittelfeldspieler Paul Nebel avancierte am Samstagnachmittag mit zwei Treffern zum Matchwinner für die Gastgeber und bescherte seinem Team damit drei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Turbulente Anfangsphase und schnelle Tore

Die Partie begann hochintensiv und geizte nicht mit körperlicher Härte. Bereits in der ersten Minute sah der Mainzer Angreifer Phillip Tietz nach einem harten Luftzweikampf die Gelbe Karte. Die Hausherren ließen sich davon jedoch nicht beirren und drängten früh auf die Führung. In der sechsten Minute zahlte sich der Druck aus: Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite fälschte der Frankfurter Abwehrspieler Arthur Theate einen Schuss von Paul Nebel unhaltbar ins eigene Netz ab. Für den Mainzer Mittelfeldmann war es bereits die dritte Torbeteiligung in den vergangenen vier Bundesligaspielen.

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Die Antwort der Gäste ließ trotz personeller Rückschläge nicht lange auf sich warten. Obwohl Nathaniel Brown nach einem schmerzhaften Zusammenprall mit Jae-sung Lee sichtlich humpelte, schaltete der Außenverteidiger in der 20. Minute am schnellsten. Nach einer flachen Hereingabe vollendete Brown überlegt per Flachschuss zum 1:1-Ausgleich.

Mainz dominiert, Frankfurt mit Verletzungspech

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bestimmten Zweikämpfe und ein hohes Tempo das Geschehen auf dem Rasen. Die Rheinhessen zeigten sich insgesamt präsenter und profitierten immer wieder von leichten Ballverlusten der Hessen im Spielaufbau. Die Eintracht hatte derweil massiv mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Sowohl Torschütze Brown als auch Nnamdi Collins mussten im Verlauf der Partie vorzeitig ausgewechselt werden.

Lange Zeit sah in der zweiten Halbzeit alles nach einer gerechten Punkteteilung aus. Beide Mannschaften lieferten sich einen leidenschaftlichen Abnutzungskampf. In der 89. Minute schlug jedoch erneut die Stunde des Matchwinners: Nebel nutzte eine späte Gelegenheit eiskalt aus und markierte den viel umjubelten 2:1-Siegtreffer für die Nullfünfer.

Befreiungsschlag im Tabellenkeller

Durch diesen Heimerfolg macht das Team aus Rheinland-Pfalz einen gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit nun 30 Punkten klettert die Mannschaft auf den elften Tabellenplatz und verschafft sich ein wertvolles Polster auf die Abstiegsränge. Die Frankfurter Eintracht muss hingegen einen Rückschlag im Rennen um die internationalen Plätze hinnehmen, verbleibt aber trotz der Niederlage auf dem siebten Rang.

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