FC Bayern verpflichtet ÖFB-Talent Matteo Maric von RB Salzburg
Der FC Bayern München verstärkt seinen Nachwuchs mit einem vielversprechenden Talent aus Österreich. Matteo Maric wechselt im Sommer von RB...
Paukenschlag bei den "Löwen vom Atlas": Nur drei Monate vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat Marokko einen entscheidenden Kurswechsel auf der Trainerbank vollzogen. Wie der marokkanische Verband am Donnerstagabend (05.03.2026) bestätigte, wird Walid Regragui nicht länger als Chefcoach fungieren. Sein Nachfolger steht bereits fest und bringt eine frische Erfolgsgeschichte mit: Mohamed Ouahbi übernimmt das Ruder.
Die Nachricht trifft die Fußballwelt durchaus überraschend, auch wenn es im Umfeld der nordafrikanischen Nationalmannschaft zuletzt brodelte. Nach wochenlangen Debatten gab der Verband die Trennung von Walid Regragui bekannt. Der 50-Jährige, der das Team seit Sommer 2022 betreute, wählte für seinen Abgang jedoch eigene Worte.
Fast zeitgleich zur offiziellen Verbandsmitteilung trat Regragui in einer marokkanischen TV-Livesendung auf und stellte die Entscheidung als freiwilligen Rücktritt dar. "Ich lege mein Amt mit Loyalität, Dankbarkeit und der Gewissheit nieder, meinem Land gedient zu haben", erklärte der scheidende Übungsleiter emotional.
Hinter den Kulissen kriselte es jedoch schon länger. Der Kredit, den sich der ehemalige Abwehrspieler durch den historischen Einzug ins Halbfinale bei der WM 2022 in Katar erspielt hatte, war zuletzt aufgebraucht. Auslöser war vor allem die schmerzhafte Niederlage im Endspiel des Afrika Cups zu Beginn des Jahres im eigenen Land gegen den Senegal. Seitdem galt das Verhältnis zwischen Verband und Trainer als belastet.
Der Blick richtet sich nun jedoch voll auf die Zukunft und die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Mit Mohamed Ouahbi installiert der Verband keinen Unbekannten, sondern einen Mann aus den eigenen Reihen, der für den nächsten großen Schritt sorgen soll.
Ouahbi war zuletzt für die U23-Auswahl verantwortlich, machte sich aber vor allem im Jahr 2025 unsterblich, als er die marokkanische U20-Nationalmannschaft sensationell zum Weltmeistertitel führte. Diese interne Beförderung signalisiert, dass der Verband auf Kontinuität in der Talentförderung und auf einen Coach setzt, der die junge Generation der "Löwen vom Atlas" bereits bestens kennt und zu Titeln führen kann.
Viel Zeit zur Eingewöhnung bleibt dem neuen starken Mann an der Seitenlinie nicht. In gut drei Monaten beginnt das Turnier, und die Auslosung hat es in sich. In der Vorrundengruppe C trifft Marokko auf keinen Geringeren als den Rekordweltmeister Brasilien.
Komplettiert wird die Gruppe durch die unangenehm zu bespielenden Schotten und das Team aus Haiti. Für Mohamed Ouahbi wird es nun darum gehen, die Unruhe der letzten Wochen schnellstmöglich in positive Energie umzuwandeln, um an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen.
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