Real Madrid gegen Getafe ohne Mbappé – Arbeloa schwärmt von Pitarch
Kylian Mbappé fällt für das Derby gegen Getafe definitiv aus, wie Alvaro Arbeloa bestätigte. Gleichzeitig lobte er Nachwuchstalent Thiago Pitarch...
Die Luft für Gianluca Prestianni bei Benfica Lissabon wird dünn. Cheftrainer José Mourinho hat unmissverständlich klargestellt, dass der Argentinier unter seiner Leitung keine Zukunft mehr beim portugiesischen Rekordmeister hat, sollten sich die schweren Rassismus-Vorwürfe gegen ihn bestätigen. Der Star-Coach kündigte für den Fall eines Schuldspruchs durch die UEFA drastische Konsequenzen an.
Auf einer Pressekonferenz am Sonntag bezog "The Special One" klar Stellung zu der laufenden Untersuchung gegen seinen Schützling. Zwar betonte der Portugiese das Recht auf die Unschuldsvermutung, ließ jedoch keinen Zweifel an seiner Haltung aufkommen, falls die Beweislast gegen den Offensivspieler sprechen sollte.
„Als Bürger lehne ich jede Form von Vorurteilen oder Dummheit ab“, erklärte der 61-Jährige mit ernster Miene. Seine Botschaft an den jungen Argentinier war dabei so scharf wie eindeutig: „Wenn mein Spieler diese Grundsätze, meine und die von Benfica, nicht respektiert hat, ist seine Karriere unter einem Trainer namens José Mourinho und in einem Verein wie Benfica zu Ende.“
Auslöser der Debatte ist das hitzige Hinspiel in den Champions-League-Playoffs gegen Real Madrid. Prestianni soll nach einem Treffer der Königlichen den brasilianischen Superstar Vinicius Junior rassistisch beleidigt haben. Fernsehbilder zeigten, wie sich der Benfica-Profi während eines Wortgefechts das Trikot vor den Mund hielt – eine Geste, die oft genutzt wird, um Lippenlesern die Arbeit zu erschweren.
Die UEFA reagierte prompt und belegte den Flügelstürmer mit einer vorläufigen Sperre für das Rückspiel in Madrid. Ein Einspruch der Portugiesen gegen diese Maßnahme wurde von den Disziplinargremien des europäischen Verbandes bereits zurückgewiesen.
Die Causa Prestianni ist jedoch nicht der einzige Brandherd in Lissabon. Auch Mourinho selbst geriet im Nachgang der Partie ins Kreuzfeuer der Kritik. Der exzentrische Coach hatte Vinicius Junior eine Mitschuld an der Eskalation gegeben und dessen Jubel als provokant bezeichnet. Zudem sorgte seine Verteidigungsstrategie für Kopfschütteln: „Er hat sich über Rassismus beschwert, ich habe ihm geantwortet, die größte Legende von Benfica ist Schwarz“, so Mourinho mit Verweis auf Portugals Idol Eusebio. „Das Letzte, was dieser Klub ist, ist rassistisch.“
Diese Aussagen stießen international auf Unverständnis. Unter anderem reagierte Bayern-Trainer Vincent Kompany auf einer denkwürdigen Pressekonferenz mit deutlicher Kritik an der Argumentationsweise seines Amtskollegen.
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