FC Arsenal fordert Bayer Leverkusen: 16-jähriger Max Dowman als Geheimwaffe
Nach seinem historischen Rekord in der Premier League drängt Arsenals 16-jähriges Top-Talent Max Dowman auf die europäische Bühne. Gegen Bayer...
Shkodran Mustafi hat Bayer Leverkusen vor dem entscheidenden Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstagabend (21:00 Uhr) eindringlich vor dem FC Arsenal gewarnt. Der ehemalige Verteidiger der Londoner sieht die größte Waffe der Engländer in ihrer enormen Stärke bei ruhenden Bällen, die den Gegner nicht nur sportlich, sondern vor allem psychologisch unter Druck setzt. Nach dem 1:1 im Hinspiel ist die Ausgangslage für das Aufeinandertreffen in der Königsklasse völlig offen.
Für den Weltmeister von 2014 geht die Gefahr weit über die reine Ausführung der Freistöße und Ecken hinaus. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte der aktuelle Co-Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft, dass die Standardsituationen der Gunners als bewusste Abschreckung dienen. Die ständige Bedrohung verändere das Verhalten der gegnerischen Mannschaften fundamental. Verteidiger würden vorsichtiger in Zweikämpfe gehen, um ruhende Bälle zu vermeiden, oder ließen lieber unpräzise Flanken zu, statt Eckbälle zu riskieren. Diese kalkulierte Verunsicherung spiele direkt mit den Gedanken der Kontrahenten.
Die Basis für diese Dominanz legte Teammanager Mikel Arteta bereits vor Jahren. Mustafi, der selbst zwischen 2016 und 2021 das Trikot der Londoner trug und zwei Jahre unter dem spanischen Übungsleiter agierte, erinnert sich an dessen klare Prioritätensetzung. Schon in den ersten Teambesprechungen deckte der Coach den internen Nachholbedarf schonungslos auf. Die harte Arbeit hat sich ausgezahlt: In der laufenden Spielzeit erzielten die Nordlondoner beeindruckende 37 ihrer bisherigen 103 Pflichtspieltore nach Ecken, Freistößen, Elfmetern oder Einwürfen. Eine Quote, auf die sich die Werkself nun zwingend einstellen muss.
Abseits der taktischen Finessen steht der englische Traditionsklub laut Mustafi massiv unter Zugzwang. Nach mehreren Jahren ohne großen Titel bezeichnet der Ex-Profi die aktuelle Spielzeit als Do-or-Die-Saison. Der Gewinn der nationalen Meisterschaft sei aus mentaler Sicht fast schon Pflicht, um den nächsten Schritt zu gehen. Dennoch rangiert die Champions League für den 31-Jährigen noch eine Stufe über der Premier League. Anders als die nationale Konkurrenz wartet der Hauptstadtklub trotz seines Selbstverständnisses als europäisches Schwergewicht noch immer auf den ersehnten ersten Triumph in der Königsklasse.
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