Havertz brilliert beim Startelf-Comeback: Arsenal bleibt ungeschlagen
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die Leistungsnachwuchsarbeit im Profifußball grundlegend reformieren. Kern des Vorhabens ist ein neuer, freiwilliger U21-Wettbewerb, der den bislang oft problematischen Übergang von der U19 in den Herrenbereich schließen soll. Talente sollen länger im Ausbildungsprozess gehalten und zugleich unter Wettbewerbsbedingungen an den Profifußball herangeführt werden.
Um dieses Modell umzusetzen, will das DFL-Präsidium auf der Mitgliederversammlung am 3. März die Verankerung einer eigenen Spielordnung beantragen. Über den Vorschlag sollen die 36 Profiklubs abstimmen. Bei Zustimmung könnten sich interessierte Vereine bis zum 15. Juni für die erste Halbserie (August bis Dezember 2026) anmelden, für die zweite Halbserie von Januar bis April 2027 gilt der 15. Januar als Stichtag.
Sportlich ist der Wettbewerb in zwei getrennt gewertete Halbserien – Apertura und Clausura – unterteilt, wie es auch aus einigen südamerikanischen Ligen bekannt ist. Gespielt wird im Schweizer Modell, angelehnt an die Ligaphase der Champions League: Jede U21-Mannschaft bestreitet pro Halbserie mindestens sechs Partien gegen unterschiedliche Gegner. Den Abschluss bildet im Mai 2027 ein Final-Four-Turnier der jeweils zwei besten Teams beider Halbserien. Die Spiele der Ligaphase sollen dabei ohne Zuschauer ausgetragen werden, um den organisatorischen Aufwand gering zu halten. Erst beim Final Four ist eine Öffnung für Fans denkbar.
Um den Klubs maximale Flexibilität zu ermöglichen, sollen die Kader erst am Vorabend der jeweiligen Spiele gemeldet werden. Zudem sind unbegrenzte Auswechslungen vorgesehen, damit möglichst viele Spieler eingesetzt werden können. Pro Team dürfen bis zu vier ältere Profis eingesetzt werden, damit diese nach Verletzungen Spielpraxis sammeln können und jüngere Spieler zugleich Erfahrung im Duell mit gestandenen Akteuren gewinnen. Die Reisekosten sollen durch regionale Ansetzungen begrenzt werden: Spiele finden in einem Radius von maximal 250 Kilometern statt, auch neutrale Drittspielorte sind möglich. Pro Klub rechnet die DFL mit Kosten von rund 30.000 Euro pro Saison.
Die neue U21-Liga ist ausdrücklich als Zusatzwettbewerb konzipiert. Zweite Mannschaften der Profiklubs sollen vorerst im bestehenden Ligensystem verbleiben. Damit wurden auch jene Stimmen nicht berücksichtigt, die seit Längerem einen Rückzug der Zweitvertretungen der Bundesligisten aus der 3. Liga fordern. Die parallel geführte Diskussion um eine Reform der Regionalligen – aktuell in einer Arbeitsgruppe des Deutscher Fußball-Bund – ist von den U21-Plänen unabhängig.
Hintergrund der Pläne ist die stagnierende Talententwicklung in Deutschland. Nur neun deutsche Klubs zählen zu den 100 produktivsten Akademien Europas. Während in Deutschland 338 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs stammen, sind es in Spanien 527, in Frankreich 633 und in England 641. In der Bundesliga entfallen rund 85 Prozent der Spielminuten auf eingekaufte Spieler, nur 2,4 Prozent auf frühzeitig selbst ausgebildete Talente bis 23 Jahre.
Die Expertengruppe tagte bislang viermal und ist hochkarätig besetzt. Ihr gehören unter anderem Jürgen Klopp, Global Head of Soccer bei Red Bull, Sami Khedira, Weltmeister von 2014, Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Sport sowie Marc Lenz, Geschäftsführer der DFL, an.
Lenz hatte bereits vergangenen Herbst angekündigt, man wolle aus den sportlichen Entwicklungen – insbesondere in der Nachwuchsförderung – „gemeinsam die richtigen Schlüsse ziehen“. Ein erster konkreter Schritt liegt nun vor.
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