Tuchel und England kassieren spätes Remis gegen Uruguay im WM-Test
England kommt beim Start ins WM-Jahr unter Thomas Tuchel trotz später Führung nicht über ein 1:1 gegen Uruguay hinaus.
Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem überzeugenden 5:1-Erfolg gegen Ghana in das WM-Jahr gestartet. Dabei erlebte die Elf von Teamchef Ralf Rangnick nicht nur ein Schützenfest ihrer formstarken Bundesliga-Legionäre, sondern feierte auch die mit Spannung erwarteten Länderspiel-Debüts von Paul Wanner und Carney Chukwuemeka.
Gegen den kommenden deutschen Testspiel-Gegner übernahm die ÖFB-Auswahl von Beginn an die Kontrolle. Den Torreigen eröffnete Marcel Sabitzer in der 12. Minute souverän per Handelfmeter. Der Profi von Borussia Dortmund trat kurz nach dem Seitenwechsel auch als Vorbereiter in Erscheinung und legte das 2:0 für den Augsburger Michael Gregoritsch (51.) maßgerecht auf.
Die Gegenwehr der Westafrikaner, die am kommenden Montag in Stuttgart auf die DFB-Elf treffen, hielt sich in Grenzen. Die Rangnick-Elf nutzte die Räume eiskalt aus. Der Mainzer Stefan Posch (59.) sowie der Leipziger Nicolas Seiwald (90.+2) trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Für die offensiv weitgehend harmlosen Gäste gelang Jordan Ayew in der 77. Minute lediglich der überraschende Ehrentreffer aus dem Nichts.
Besondere Aufmerksamkeit lag am Abend auf Paul Wanner. Der 20-Jährige hatte in der Jugend sämtliche Nachwuchsteams des Deutschen Fußball-Bundes durchlaufen, bevor er sich endgültig für das Geburtsland seiner Mutter entschied. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schickte Ralf Rangnick den talentierten Mittelfeldspieler auf den Rasen und bescherte ihm damit seinen ersten Einsatz für die Alpenrepublik.
Nur wenig später zog Rangnick sein zweites Ass aus dem Ärmel und brachte ab der 61. Minute Carney Chukwuemeka in die Partie. Der gebürtige Wiener mit nigerianischen Wurzeln, der in England aufwuchs, entschied sich ebenfalls für den ÖFB. Das Vertrauen zahlte der Dortmunder Debütant umgehend zurück: Nach zwei dynamischen Doppelpässen markierte er in der 80. Minute das zwischenzeitliche 4:1 und stellte seine individuelle Klasse eindrucksvoll unter Beweis.
Mit diesem dominanten Auftritt holt sich die österreichische Nationalmannschaft viel Selbstvertrauen für die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Bei der ersten WM-Teilnahme seit 1998 trifft Österreich in der Gruppe J auf Weltmeister Argentinien, Algerien und Jordanien. Spieler wie Wanner und Chukwuemeka haben eindrucksvoll untermauert, dass sie bei diesem historischen Turnier eine tragende Rolle spielen wollen.
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