Joaquin Panichelli erleidet Kreuzbandriss: Saisonaus für Straßburg-Stürmer
RC Straßburg und Argentinien müssen lange auf Joaquin Panichelli verzichten: Der Top-Stürmer fällt mit einem Kreuzbandriss aus.
Medhi Benatia wird den französischen Erstligisten Olympique Marseille am Ende der laufenden Saison verlassen. Das bestätigte Vereinsbesitzer Frank McCourt in einem Interview. Der 38-jährige Sportdirektor folgt damit auf Präsident Pablo Longoria, dessen vorzeitiger Abschied bereits vor wenigen Tagen offiziell verkündet worden war.
Die Entscheidung des ehemaligen Bayern-Profis kommt für Kenner des Vereins nicht völlig überraschend. Bereits im Frühjahr hatte es hinter den Kulissen gewaltig gebrodelt. Zwischen Benatia und dem scheidenden Präsidenten Longoria waren offene Spannungen zutage getreten. Der marokkanische Ex-Nationalspieler hatte infolgedessen im Februar intern sogar seinen Rücktritt eingereicht. Erst das persönliche Eingreifen von US-Investor McCourt konnte die Wogen glätten.
Der Eigentümer überredete seinen Sportdirektor, bis zum Sommer an Bord zu bleiben, um die wichtige sportliche Endphase der Ligue 1 nicht zu gefährden. „Nachdem ich seine Kündigung erhalten hatte, bat ich ihn selbst um eine Verlängerung seiner Frist“, erklärte der 72-jährige McCourt nun gegenüber dem Journal du Dimanche. „Er bleibt bis zum Saisonende, dann ist Schluss. Das ist sein Wunsch.“ Im Zuge des damaligen Konflikts wurde Longoria in sportlichen Belangen weitgehend entmachtet, was letztlich auch zu dessen nun feststehendem Abgang beitrug.
Für den Traditionsklub vom Mittelmeer, der aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der Liga rangiert, beginnt somit im Sommer ein massiver struktureller Umbruch. Die Suche nach einem neuen starken Mann an der Vereinsspitze läuft bereits auf Hochtouren. Laut McCourt müsse der neue Präsident zwingend die Kultur des Vereins verstehen, den französischen Fußball genau kennen und ein erfahrener Manager von Format sein.
Trotz der erneuten Unruhen in der Führungsebene gibt sich der amerikanische Geschäftsmann kämpferisch und verweist auf die wirtschaftliche Entwicklung seit seiner Übernahme im Herbst 2016. Während der Kaderwert damals bei rund 72 Millionen Euro lag, wird das aktuelle Aufgebot unter Cheftrainer Habib Beye heute auf beachtliche 386 Millionen Euro taxiert. Finanziell steht das Fundament, doch sportlich muss sich Olympique Marseille für die kommende Spielzeit in der Führungsetage komplett neu erfinden.
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