Die sportliche Zukunft von Pep Guardiola bei Manchester City bleibt vorerst ungeklärt. Der Star-Trainer hat eine erste Frist verstreichen lassen und seine Entscheidung über einen möglichen vorzeitigen Abschied im Sommer 2026 nun auf das Saisonende im Mai verschoben.

Vertragliche Situation und neue Deadline

Eigentlich ist das Arbeitspapier des Katalanen noch bis zum Juni 2027 gültig. Dennoch verdichteten sich in den vergangenen Monaten die Anzeichen, dass der 55-Jährige sein Amt bei den Skyblues bereits ein Jahr früher niederlegen könnte. Ursprünglich war erwartet worden, dass Guardiola der Klubführung schon während der jüngsten Länderspielpause seine Pläne mitteilt. Laut Informationen des britischen Telegraph ist dies jedoch nicht geschehen.

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Stattdessen hat der Erfolgscoach den sogenannten „D-Day“ nach hinten verlegt. Dem Bericht zufolge möchte er sich bis zum Ende der laufenden Spielzeit Zeit lassen. Erst im Mai plane Guardiola eine genaue Analyse der sportlichen Lage sowie seines eigenen Befindens, bevor er endgültig darüber entscheidet, ob er noch ein weiteres Jahr in England dranhängt.

ManCity sondiert den Markt nach Nachfolgern

Die anhaltende Hängepartie sorgt auf der Insel längst für Schlagzeilen und treibt den Verantwortlichen in Manchester Sorgenfalten auf die Stirn. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, durchsucht der Klub den Markt bereits intensiv nach potenziellen Erben. Dabei fallen namhafte Kandidaten: Unter anderem wird Bayerns aktueller Chefcoach Vincent Kompany immer wieder mit seinem Ex-Klub in Verbindung gebracht. Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann soll weit oben auf der Liste der englischen Top-Funktionäre stehen.

Sportliche Talfahrt als Indikator für einen Abschied?

Wie die endgültige Entscheidung des Ex-Münchners ausfallen wird, bleibt derzeit Gegenstand von Spekulationen. Allerdings sprachen die Vorzeichen selten so deutlich für einen Tapetenwechsel wie in dieser Phase. Aller Voraussicht nach wird das Team die Meisterschaft im zweiten Jahr in Folge verpassen. Hinzu kommt das erneute vorzeitige Aus in der Champions League. Den letzten großen Wurf auf internationaler Bühne feierte die Mannschaft in der Triple-Saison 2022/23 — seitdem kam das Team nicht mehr über das Viertelfinale der Königsklasse hinaus. All diese sportlichen Rückschläge könnten den Entschluss des Trainers maßgeblich beeinflussen.

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