Wichtiger Auswärtssieg im Volksparkstadion hält CL-Träume am Leben

RB Leipzig hat im Kampf um die Champions-League-Plätze einen immens wichtigen Sieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner drehte beim Hamburger SV einen Rückstand und gewann dank eines spektakulären Treffers von Romulo sowie eines Tores von Yan Diomande verdient mit 2:1 (1:1). Durch den Erfolg bleiben die Sachsen den direkten Konkurrenten aus Hoffenheim und Stuttgart dicht auf den Fersen.

Kalter Dusche folgt Leipziger Antwort

Die Partie im Hamburger Volksparkstadion begann für die Gäste zunächst mit einem Dämpfer. Obwohl der HSV mutig startete und durch Ransford Königsdörffer sowie Damion Downs erste Warnschüsse abgab, resultierte der Rückstand aus einem individuellen Fehler der Leipziger Hintermannschaft. Ein Fehlpass von Castello Lukeba leitete in der 22. Minute einen schnellen Konter der Hausherren ein. William Mikelbrencis bediente Fábio Vieira, der das Leder technisch versiert durch die Beine von Willi Orban und Keeper Maarten Vandevoordt zum 1:0 für die Hanseaten einschob.

Romulo glänzt mit artistischem Ausgleich

Die Reaktion der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten, auch wenn sie zunächst Schwierigkeiten hatten, die kompakte Hamburger Defensive zu knacken. In der 36. Minute folgte dann der große Auftritt von Romulo. Nach einer Flanke des zuvor unglücklichen Lukeba stand der Brasilianer mit dem Rücken zum Tor und wurde eng von Luka Vuskovic bewacht. Was folgte, war pure Klasse: Mit einem genialen Hackentrick beförderte der Offensivmann den Ball ins Netz und überraschte damit sowohl seinen Gegenspieler als auch HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes. Dieser Treffer zum 1:1 markierte den Wendepunkt des Spiels.

Diomande sorgt für die Entscheidung

Kurz vor der Pause verhinderte Heuer Fernandes mit einem starken Reflex noch den Rückstand, doch fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war er machtlos. RB Leipzig nutzte einen Ballverlust der Hamburger eiskalt aus. Das Umschaltspiel funktionierte perfekt, und Yan Diomande vollendete den Angriff zur 2:1-Führung für die Werner-Elf.

In der Folge kontrollierten die Sachsen das Geschehen souverän und ließen die Euphorie der Heimfans nicht mehr aufkeimen. Während HSV-Trainer Merlin Polzin sich nach Abpfiff unzufrieden mit der Intensität und dem Spiel gegen den Ball zeigte, lobte sein Gegenüber Ole Werner die Ruhe und Spielkontrolle seiner Mannschaft. Mit diesen drei Punkten bleibt Leipzig in Schlagdistanz zu den Königsklassen-Rängen.

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