Bayern München siegt in Madrid: Rummenigge warnt vor falscher Euphorie
Karl-Heinz Rummenigge warnt den FC Bayern nach dem Hinspiel-Sieg bei Real Madrid eindringlich vor aufkommender Euphorie.
Real Madrid bereitet offenbar ein spektakuläres Angebot für Michael Olise vom FC Bayern München vor. Die Königlichen planen demnach, im kommenden Sommer rund 150 Millionen Euro plus Mittelfeldspieler Brahim Diaz an die Isar zu überweisen, um den französischen Flügelstürmer in die spanische Hauptstadt zu lotsen.
Wie das spanische Online-Portal fichajes.net berichtet, arbeitet der amtierende Champions-League-Sieger intensiv an einem Transfer-Coup. Klubpräsident Florentino Perez gilt als großer Bewunderer des 24-Jährigen. Der Plan der Madrilenen ist ehrgeizig: Olise soll in Zukunft gemeinsam mit Kylian Mbappé und Vinícius Júnior ein brandgefährliches Offensiv-Trio im Estadio Santiago Bernabéu bilden.
Die Begeisterung der Spanier kommt nicht von ungefähr. Erst kürzlich konnte sich die Real-Führungsetage im Viertelfinal-Hinspiel der Königsklasse aus nächster Nähe von den Qualitäten des französischen Nationalspielers überzeugen. Olise wirbelte die Madrider Defensive auf der rechten Außenbahn gehörig durcheinander und gehörte zu den auffälligsten Akteuren auf dem Rasen. Neben Real Madrid soll auch der FC Liverpool aus der Premier League die Situation des Tempodribblers genau beobachten.
Ein Wechsel im kommenden Sommer dürfte sich jedoch als äußerst kompliziertes Unterfangen erweisen. Der FC Bayern hält alle Trümpfe in der Hand: Der erst 2024 für 53 Millionen Euro von Crystal Palace verpflichtete Offensivmann besitzt in München ein gültiges Arbeitspapier bis 2029. Eine Ausstiegsklausel ist darin nicht verankert. Für die sportliche Führung des deutschen Rekordmeisters spielt der Linksfuß eine zentrale Rolle in den langfristigen Zukunftsplanungen.
Sportvorstand Max Eberl untermauerte diese unmissverständliche Haltung kürzlich deutlich. Er betonte, wie sehr er es schätze, bei einem Klub wie dem FC Bayern auch einmal von oben herab Transfer-Absagen erteilen zu können: Das sei etwas, weshalb er sich besonders auf die Arbeit beim Rekordmeister gefreut habe. Auf Nachfrage zu den ständigen Gerüchten um seinen französischen Star-Spieler ergänzte Eberl trocken: Er hat einen Vertrag bis 2029 – mehr muss ich dazu nicht sagen. Selbst ein Paket aus einer enormen Ablösesumme und einem Spieler wie Brahim Diaz dürfte in München daher aktuell auf taube Ohren stoßen.
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