Im anstehenden Viertelfinale der Champions League kommt es zum absoluten Gigantentreffen zwischen Real Madrid und dem FC Bayern München. Im Vorfeld der brisanten Duelle am 7. und 15. April rückt dabei vor allem ein direktes Aufeinandertreffen in den Fokus: Real-Star Eduardo Camavinga hat seinem guten Freund Michael Olise eine unmissverständliche Kampfansage gemacht.

Freundschaft ruht: Reals Mittelfeldmotor heiß auf Bayerns Überflieger

Abseits des Platzes verbindet die beiden französischen Nationalspieler eine enge Freundschaft. Doch wenn der deutsche Rekordmeister in der europäischen Königsklasse auf das weiße Ballett trifft, müssen persönliche Sympathien für mindestens 180 Minuten weichen. Es geht um nicht weniger als den Einzug in das Halbfinale. Eduardo Camavinga ließ nun in einem Interview mit ESPN keinen Zweifel daran, dass er auf dem Rasen keine Gnade kennen wird, wenn der Anpfiff ertönt.

„Werde dich killen“: Camavinga kündigt harten Kampf an

Da beide Akteure im Zentrum beziehungsweise auf den Außenbahnen agieren, dürften sie sich auf dem Feld mehrfach im direkten Zweikampf begegnen. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid verriet, dass er bereits mit dem Münchner Offensivkünstler über das bevorstehende Kräftemessen gesprochen habe. Seine Worte fielen dabei sportlich deutlich aus: „Im Moment sind wir Freunde. Du bist mein Junge. Aber in zwei Wochen nicht. Wenn ich dich killen muss, werde ich dich killen.“ Am Ende, so der Franzose, zähle nur das Weiterkommen – er oder ich.

Einstellung entscheidet: Real Madrid vertraut auf bewährtes Rezept

Trotz der markigen Worte weiß der 23-Jährige um die enorme Qualität der Münchner. Die Begegnung wird nach seiner Einschätzung vor allem über die Mentalität entschieden. Wer den größeren Aufwand betreibe und mehr investiere, werde den Platz als Sieger verlassen. Taktisch stellt sich die Mannschaft von Carlo Ancelotti offenbar auf eine dominante Bayern-Elf ein. Camavinga zog dabei Parallelen zu vergangenen Abwehrschlachten: „Wie gegen ManCity werden wir den Ball nicht oft haben und viel verteidigen müssen. Jetzt wissen wir aber, dass wir das können.“ Die Vorfreude auf diesen titanischen Schlagabtausch ist auf beiden Seiten deutlich spürbar.

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