Real Madrid muss im kommenden Stadtderby gegen den FC Getafe erneut auf Superstar Kylian Mbappé verzichten. Alvaro Arbeloa bestätigte den Ausfall des Franzosen, ließ den genauen Zeitpunkt der Rückkehr jedoch offen. Dafür rückte ein vielversprechendes Nachwuchstalent in den Fokus des Lobes.

Mbappé-Comeback lässt auf sich warten

Die Hoffnungen der Fans von Real Madrid auf eine schnelle Rückkehr ihres Top-Torjägers haben sich vorerst zerschlagen. Wie Alvaro Arbeloa im Vorfeld der Partie deutlich machte, wird Kylian Mbappé für das Duell gegen den kleinen Nachbarn aus Getafe keine Option sein. Die Aussagen Arbeloas brachten hinsichtlich des genauen Gesundheitszustands und eines konkreten Comeback-Termins wenig Neues – der Verein hüllt sich weiterhin in Schweigen, was die genaue Prognose betrifft.

Für die „Königlichen“ bedeutet dies, dass die Offensive im Derby erneut umgebaut werden muss. Der Ausfall des pfeilschnellen Weltmeisters von 2018 wiegt schwer, doch der Fokus liegt nun darauf, kein unnötiges Risiko einzugehen, um langfristige Folgen zu vermeiden.

Arbeloa adelt Juwel Thiago Pitarch

Während die Personalie Mbappé für Sorgenfalten sorgt, hellte sich die Miene bei einem anderen Thema merklich auf. Arbeloa nutzte die Gelegenheit, um ein Sonderlob an den Nachwuchs zu verteilen. Konkret ging es um Thiago Pitarch. Der junge Akteur hat offenbar in den Trainingseinheiten und bei seinen bisherigen Auftritten einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Arbeloa bezeichnete den Spielstil und die Entwicklung Pitarchs als einen „Genuss“. Solche Worte von einem erfahrenen Ex-Profi und Verantwortlichen sind im harten Geschäft von Real Madrid selten und deuten darauf hin, dass die Madrilenen hier ein weiteres Juwel in der Hinterhand haben, das schon bald für Furore sorgen könnte.

Fokus auf das Derby gegen Getafe

Trotz der prominenten Absenz ist die Marschroute für Real Madrid klar: Gegen Getafe zählen nur drei Punkte, um in der Tabelle von La Liga den Anschluss an die Spitze zu halten oder auszubauen. Die Mannschaft muss nun beweisen, dass sie die spielerische Lücke, die der französische Ausnahmekönner hinterlässt, durch taktische Disziplin und die Qualität der Breite im Kader – und vielleicht bald durch Talente wie Pitarch – kompensieren kann.

Verwandte Beiträge