FC Bayern München jagt Elliot Anderson: Rekord-Ablöse im Gespräch
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Noah Atubolu könnte den SC Freiburg im kommenden Sommer verlassen. Der formstarke Torhüter liebäugelt mit einem Wechsel in die englische Premier League, um den nächsten Karriereschritt zu gehen.
Beim SC Freiburg hat sich der Schlussmann in den vergangenen Monaten zu einem der besten Torhüter der Bundesliga entwickelt. Diese starken Leistungen wecken unweigerlich Begehrlichkeiten. Wie aus Medienberichten hervorgeht, deutet im Breisgau mittlerweile vieles auf einen vorzeitigen Abschied im kommenden Transferfenster hin. Eine Verlängerung des bis 2027 datierten Vertrages gilt als unwahrscheinlich.
Für den Bundesligisten bedeutet das im Umkehrschluss: Ein Verkauf im Sommer könnte viel Geld in die Kassen spülen. Der Marktwert von Freiburgs Nummer eins wird derzeit auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Ein klares Indiz für die Wechselabsichten ist der kürzliche Beraterwechsel im Januar. Atubolu wird nun von der Agentur Epic Sports vertreten. Ebendiese Agentur fädelte bereits den Transfer des Ex-Freiburgers Kevin Schade auf die Insel ein – damals flossen rund 25 Millionen Euro an den Sport-Club.
Aus dem Umfeld des Spielers ist deutlich zu vernehmen, dass das Ausland das bevorzugte Ziel ist. Besonders die englische Eliteliga hat es dem 21-jährigen Eigengewächs angetan. Bereits in der Vergangenheit machte Atubolu kein Geheimnis aus seiner Vorliebe. Er bezeichnete die Premier League als beste Liga der Welt und outete sich als großer Anhänger des FC Chelsea. Ein Wechsel nach England würde für den Keeper, an dem laut Gerüchten auch schon italienische Klubs Interesse zeigten, einen Kindheitstraum erfüllen.
Mit nunmehr 111 Pflichtspielen für die erste Mannschaft der Freiburger verfügt der Torwart über reichlich Profierfahrung. Ein Wechsel zu einem internationalen Top-Klub könnte auch seine Ambitionen im DFB-Team unterstreichen. Atubolu macht sich berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann für die anstehende Weltmeisterschaft. Nachdem er im vergangenen Oktober erstmals DFB-Luft schnuppern durfte, wartet er noch auf seinen ersten Einsatz im Nationaltrikot. Der Schritt auf die große internationale Bühne der Premier League könnte genau das fehlende Puzzleteil sein, um sich dauerhaft im DFB-Kader zu etablieren.
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