Der SC Freiburg tritt am Samstag um 15:30 Uhr mit großem Selbstvertrauen beim FC Bayern München an. Für die Mannschaft von Trainer Julian Schuster markiert das Bundesliga-Auswärtsspiel den Auftakt in einen extrem anspruchsvollen April, in dem die Breisgauer gleich in drei Wettbewerben gefordert sind.

Mutiger Auftritt beim Rekordmeister geplant

Coach Schuster gibt eine klare Marschroute für das Kräftemessen mit dem Branchenprimus vor. Statt sich zu verstecken, will der 40-Jährige in Chancen und Möglichkeiten denken, um die Partie positiv zu gestalten. Zwar ist dem Ex-Profi bewusst, dass seine Elf an der Isar phasenweise leiden muss, doch die Vorfreude überwiegt deutlich. Gegen eine der besten Mannschaften Europas anzutreten, setze beim gesamten Team zusätzliche Energie frei.

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Historischer Rückblick und ein straffes Programm

Ein Blick in die Statistik verdeutlicht die Schwere der Aufgabe: Der letzte Liga-Dreier der Freiburger gegen die Münchner liegt bereits elf Jahre zurück. Kurioserweise saß Schuster beim damaligen Triumph als Ersatzspieler auf der Bank. Eine Parallele, die der heutige Übungsleiter mit einem Schmunzeln als gutes Omen wertet.

Das Duell in München ist für den Sport-Club lediglich der Startschuss für wegweisende Wochen. Schon am kommenden Donnerstag wartet in der Europa League das Viertelfinal-Hinspiel gegen den spanischen Erstligisten Celta Vigo. Im Anschluss steht das knifflige DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart auf dem Programm, während es im Liga-Alltag um die erneute Qualifikation für das internationale Geschäft geht. Die Tatsache, im April noch auf drei Hochzeiten zu tanzen, erfüllt den Verein mit enormem Stolz und soll als entscheidender Antrieb für den Saisonendspurt dienen.

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