SC Freiburg fordert Bayern München: Schuster geht selbstbewusst ins Topspiel
Der SC Freiburg startet am Samstag mit großem Selbstvertrauen in das schwere Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern.
Vor dem Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstagabend hat VfB-Trainer Sebastian Hoeneß die überragende Bedeutung seines Stürmers Deniz Undav hervorgehoben. Der 43-jährige Übungsleiter lobte den Angreifer am Donnerstag für seine herausragenden Leistungen und sieht ihn als entscheidenden Faktor für das anstehende Duell gegen Borussia Dortmund.
Der treffsichere Angreifer spielt eine schlichtweg beeindruckende Saison für die Schwaben. Mit bislang 18 Ligatreffern muss sich der Nationalspieler in der aktuellen Torschützenliste der Liga nur dem Münchner Harry Kane geschlagen geben. Hoeneß machte unmissverständlich klar, wie stark die Formkurve des gesamten Teams mit der individuellen Klasse seines Offensivmannes verknüpft ist. „Du brauchst einen, der am Ende finalisiert“, erklärte der Stuttgarter Coach auf der Pressekonferenz. Auch wenn der Kader über weitere Qualitäten verfüge, müsse dieser spezielle Name in erster Linie genannt werden – die Statistiken seien schlichtweg enorm.
Zusätzlichen Rückenwind lieferte die jüngste Länderspielreise. Laut seinem Vereinstrainer zeigte der Stürmer auch im Nationaltrikot genau die Tugenden, die ihn im Vereinsfußball so wertvoll machen: Er erzielte spielentscheidende und wichtige Tore. Diese Formstärke soll nun auch im Liga-Alltag nahtlos fortgesetzt werden.
Am Samstag (18:30 Uhr) wartet nun eine echte Bewährungsprobe im heimischen Stadion. Im direkten Duell trifft der formstarke Tabellendritte (53 Punkte) auf den Tabellenzweiten (61 Punkte). Die jüngere Historie spricht dabei überraschend deutlich für die Gastgeber: Unter der Leitung von Hoeneß hat der VfB Stuttgart in sieben Pflichtspielen nicht mehr gegen die Schwarz-Gelben verloren. Mit fünf Siegen und zwei Unentschieden im Rücken gehen die Hausherren mit breiter Brust in die Begegnung.
Trotz dieser dominanten Serie warnt der Cheftrainer vor Leichtsinn. Eine solche Bilanz sei gegen eine absolute Topmannschaft zwar bemerkenswert, werde am Samstagabend auf dem Rasen aber keine direkte Hilfe sein. Hoeneß zollte dem Gegner für eine herausragende Saison großen Respekt, strotzt aber selbst vor Selbstbewusstsein: „Wir trauen uns zu, die Dortmunder auch diesmal wieder zu ärgern.“ Wenn der Stuttgarter Torgarant am Wochenende erneut die sportlichen Antworten auf dem Platz liefert, dürfte dieses Vorhaben beste Aussichten auf Erfolg haben.
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