Eintracht Frankfurt besiegt SC Freiburg: Joker Chaibi entscheidet Duell
Eintracht Frankfurt hat das direkte Duell gegen den SC Freiburg gewonnen und zieht in der Tabelle vorbei. Der eingewechselte Farès...
Nach dem prestigeträchtigen 3:2-Erfolg im Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund rückt bei Bayern München eine Personalie in den Fokus: Jonas Urbig. Der 22-jährige Schlussmann vertrat den angeschlagenen Kapitän Manuel Neuer und lieferte Argumente für seine Zukunft. Für Torwart-Legende Sepp Maier steht fest: Urbig bringt alles mit, um langfristig das Erbe im Münchner Kasten anzutreten.
Der „Weltmeister von 1974“ hat eine klare Meinung zur Torwartfrage beim Rekordmeister. Im Interview mit dem Donaukurier sprach sich Sepp Maier deutlich für den jungen Keeper aus. Für die „Katze von Anzing“ ist es an der Zeit, dem Nachwuchs das Vertrauen zu schenken, anstatt teure externen Lösungen zu suchen.
„Man sollte ihm eine Chance geben und mit ihm Geduld haben. Urbig hat die Voraussetzungen, dass er auf Manuel Neuer folgen kann“, so das Urteil des 80-Jährigen. Maier, der selbst über Jahrzehnte das Tor der Münchner hütete, weiß jedoch um die Schwere der Aufgabe, in die Fußstapfen eines fünfmaligen Welttorhüters zu treten.
Trotz des Lobes warnt die Torwartikone vor den Mechanismen des Spitzenfußballs. Konstanz ist beim FC Bayern München die härteste Währung. „Es genügt beim FC Bayern nicht, wenn du sieben, acht gute Spiele machst. Du musst die ganze Saison gut spielen“, betonte Maier.
Sollte der junge Keeper in eine Formkrise geraten, sieht Maier die Gefahr, dass die Geduld der Verantwortlichen schnell schwindet: „Und wenn Urbig mal Pech hat, könnte es schon sein, dass der FC Bayern wieder jemanden kauft für 100 Millionen. Das traue ich ihnen zu.“ Ein Szenario, das den Druck auf den Neuer-Vertreter immens erhöht.
Ein wesentlicher Faktor für Urbigs Aufstieg ist die körperliche Verfassung von Manuel Neuer. Der 39-jährige Routinier kämpft immer häufiger mit Blessuren und Ausfallzeiten. Sepp Maier rechnet nicht damit, dass der Kapitän seinen Vertrag über den Sommer hinaus verlängert.
„Ich glaube nicht, dass er das macht. Er krankelt ja ganz schön umeinander“, analysierte Maier die Situation nüchtern. Mit zunehmendem Alter und der täglichen Trainingsbelastung sei die Regeneration kaum noch auf Top-Niveau zu halten. „Manuel ist vernünftig genug, um den richtigen Absprung zu schaffen“, ist sich sein ehemaliger Torwarttrainer sicher.
Auch zur Situation im DFB-Team äußerte sich der Ex-Nationalkeeper. Mit Blick auf die kommende Weltmeisterschaft sieht Maier Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim in der Pole Position. Die starken Leistungen des Hoffenheimers, die den Klub aktuell auf Platz drei der Tabelle halten, seien ein klares Argument.
Wichtig sei nun eine klare Kommunikation von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Maier hofft, dass sich das Drama von 2006 nicht wiederholt: „Nicht so wie Klinsmann, der zwei Monate vor der WM die Torhüter getauscht hat. Aber das macht Nagelsmann nicht. Er wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.“
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