Serhou Guirassy wird Borussia Dortmund im kommenden Sommer aller Voraussicht nach den Rücken kehren. Der 30-jährige Stürmer hat nach übereinstimmenden Medienberichten den Entschluss gefasst, die Schwarz-Gelben bei einem passenden Angebot am Saisonende zu verlassen. Da auch die BVB-Bosse einem Verkauf offen gegenüberstehen und den Angreifer bereits auf der internen Verkaufsliste notiert haben, bahnt sich ein lukrativer Transfer an.

Ausstiegsklausel bestimmt den Transfer-Poker

Finanziell dürfte der Abgang für den Revierklub zu einem lohnenden Geschäft werden. Der Vertrag des guineischen Nationalspielers beinhaltet eine Ausstiegsklausel, die bei rund 35 Millionen Euro liegen soll. Diese festgeschriebene Summe greift jedoch erst ab dem 1. Juli. Wollen die Dortmunder Verantwortlichen schon vorher Planungssicherheit auf der Mittelstürmer-Position haben, müsste die Ablösesumme mit potenziellen Käufern frei verhandelt werden. Ein Transfergewinn ist dem Bundesligisten dabei so gut wie sicher: Erst 2024 verpflichtete der BVB den Torjäger dank einer damaligen Klausel für vergleichsweise günstige 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart.

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Internationale Klubs jagen den BVB-Angreifer

An Interessenten für den treffsicheren Rechtsfuß mangelt es auf dem Markt nicht. Die Fühler haben bereits namhafte Vereine aus ganz Europa sowie dem arabischen Raum ausgestreckt. Neben lukrativen Anfragen aus Saudi-Arabien gelten vor allem Tottenham Hotspur aus der englischen Premier League, die AC Mailand und Fenerbahce Istanbul als ernsthafte Abnehmer für den Offensivmann.

Hoffenheim-Talent als möglicher Nachfolger?

Während die Zukunft des Ex-Stuttgarters offenbar in einer anderen Liga liegt, beginnt in Dortmund hinter den Kulissen bereits die Suche nach einem passenden Nachfolger. In der Gerüchteküche wird dabei Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim als Kandidat gehandelt. Konkrete Gespräche zwischen den Westfalen und den Kraichgauern haben bislang allerdings noch nicht stattgefunden.

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