BVB trennt sich von Brandt und Süle – Boss Carsten Cramer erklärt Umbruch
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Der englische Erstligist Tottenham Hotspur steht offenbar kurz davor, drastische Konsequenzen aus der anhaltenden sportlichen Krise zu ziehen. Trainer Igor Tudor droht nach nicht einmal einem Monat im Amt bereits die Entlassung. Sollte das Auswärtsspiel beim FC Liverpool am kommenden Sonntag verloren gehen, wäre das Kapitel für den 47-jährigen Kroaten nach nur 29 Tagen wohl endgültig beendet.
Als Igor Tudor Mitte Februar den Trainerstuhl übernahm, war die Mission klar definiert: Er sollte den freien Fall stoppen, der unter seinem Vorgänger Thomas Frank begonnen hatte. Doch der erhoffte Trainereffekt verpuffte völlig. Der neue starke Mann an der Seitenlinie verlor alle vier Auftaktpartien. In der Premier League setzte es schmerzhafte Niederlagen gegen den FC Arsenal (1:4), den FC Fulham (1:2) und Crystal Palace (1:3). Der sportliche Tiefpunkt folgte schließlich auf internationaler Bühne, als die Nordlondoner im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mit 2:5 bei Atlético Madrid deklassiert wurden.
Besonders die empfindliche Pleite in der Königsklasse brachte Tudor massiv in die Kritik. Gegen Atlético überraschte der Coach, indem er Stammkeeper Guglielmo Vicario auf die Bank verbannte und stattdessen dem jungen Ersatzmann Antonin Kinsky das Vertrauen schenkte. Ein taktischer Schachzug, der gnadenlos scheiterte. Nach zwei folgenschweren Patzern in der Anfangsphase sah sich Tudor gezwungen, den unglücklichen Tschechen bereits nach 17 Minuten wieder vom Feld zu nehmen und Vicario einzuwechseln. Obwohl Tudor seine Entscheidung im Nachhinein öffentlich verteidigte, hat dieser Vorfall seine Autorität innerhalb der Mannschaft stark beschädigt.
Die nackten Zahlen lesen sich für einen Klub dieser Größenordnung alarmierend. Seit elf Ligaspielen warten die Spurs nun auf einen Sieg. Mit einem geschätzten Kaderwert von über 800 Millionen Euro – was Tottenham zum neuntwertvollsten Team der Welt macht – steckt die Mannschaft knietief im Abstiegskampf. Der Vorsprung auf West Ham United und den ersten direkten Abstiegsplatz ist auf einen mickrigen Zähler zusammengeschmolzen.
Während Tudor selbst den Fokus weiterhin auf die Arbeit mit der Mannschaft legt und sich laut eigener Aussage keine Sorgen um seinen Job macht, läuft hinter den Kulissen offenbar bereits die Suche nach einem Nachfolger. Englischen Medienberichten zufolge gilt Roberto De Zerbi als heißer Kandidat. Der Italiener, der erst kürzlich bei Olympique Marseille freigestellt wurde, könnte die Herkulesaufgabe übernehmen, den teuren Kader der Spurs doch noch vor dem völligen Absturz zu retten.
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