1. FC Köln fordert 50 Millionen Euro für Shootingstar Said El Mala
Der 1. FC Köln hat ein Preisschild für Shootingstar Said El Mala festgelegt. Ein Wechsel auf die Insel wird teuer.
Roberto De Zerbi übernimmt das Traineramt bei Tottenham Hotspur. Der 46-jährige Italiener tritt in Nordlondon die Nachfolge des glücklosen Igor Tudor an und soll den kriselnden Premier-League-Klub vor dem Abstieg retten. Doch schon vor der offiziellen Bestätigung formiert sich massiver Widerstand aus dem eigenen Fanlager.
Die Tinte unter dem neuen Arbeitspapier soll bereits trocken sein. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge unterschreibt der begehrte Übungsleiter bei den Spurs einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2031. Ob er diese Laufzeit tatsächlich erfüllt, darf angesichts der jüngeren Vereinshistorie allerdings bezweifelt werden. Seit dem Abschied von Mauricio Pochettino im Jahr 2019 gaben sich in London neun verschiedene Cheftrainer die Klinke in die Hand. Vorgänger Igor Tudor musste nach nur sieben Spielen und mageren 43 Tagen im Amt wieder seine Koffer packen.
Die sportliche Ausgangslage für den neuen starken Mann an der Seitenlinie ist denkbar prekär. Der amtierende Europa-League-Sieger rangiert in der heimischen Liga aktuell auf einem desaströsen 17. Tabellenplatz. Nur ein einziger Zähler trennt die Mannschaft von den direkten Abstiegsrängen. Um zusätzliche Motivation zu schaffen, haben die Klubbosse dem Vernehmen nach einen lukrativen finanziellen Bonus für den erfolgreichen Klassenerhalt im Vertrag verankert. Zuletzt stand der Taktikfuchs in Frankreich bei Olympique Marseille unter Vertrag, wo er einen soliden Punkteschnitt von 1,81 Zählern pro Partie einfuhr und sich auf internationalem Parkett bewies.
Während die sportliche Qualifikation des Italieners unbestritten ist, schlägt die Personalie abseits des Rasens hohe Wellen. Gleich drei offizielle Anhängervereinigungen – die Proud Lilywhites, die Women of the Lane sowie Spurs Reach – veröffentlichten ein gemeinsames Statement, in dem sie die Vereinsführung eindringlich auffordern, ihre moralischen Maßstäbe zu überprüfen.
Der Stein des Anstoßes liegt in der jüngsten Vergangenheit des neuen Übungsleiters. Während seiner Zeit in Marseille arbeitete er intensiv mit Mason Greenwood zusammen und stellte sich mehrfach schützend vor den Offensivspieler. Greenwood war 2022 in England wegen des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung festgenommen worden. Zwar durfte er seine Karriere nach dem Rauswurf bei Manchester United in Frankreich fortsetzen und entwickelte sich dort zu einem Top-Scorer, für die englische Nationalmannschaft unter Thomas Tuchel ist der 24-Jährige jedoch weiterhin kein Thema.
Für die organisierten Fans der Nordlondoner ist dieser bedingungslose Rückhalt für Greenwood ein rotes Tuch. In ihrer Mitteilung betonen die Anhänger, dass der Verein und insbesondere der Cheftrainer die gesellschaftlichen Standards eines Klubs prägen. Sie entscheiden maßgeblich darüber, wer sich im Stadion willkommen fühlt und welches Verhalten abseits des Platzes als akzeptabel gilt. De Zerbi steht bei seinem neuen Arbeitgeber somit nicht nur sportlich sofort enorm unter Druck.
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