Das Geheimnis ist gelüftet und sorgt für ein Beben auf dem Transfermarkt: Kennet Eichhorn von Hertha BSC hat offenbar das Interesse von Real Madrid geweckt. Während bereits die halbe Bundesliga hinter dem 16-jährigen Ausnahmetalent her ist, schaltet sich nun der amtierende Champions-League-Sieger in den Poker ein und plant Großes mit dem Youngster.

Ein neuer Stratege für die Königlichen: Das Erbe von Toni Kroos

Die Gerüchteküche brodelt heißer denn je. Wie das Portal fichajes berichtet, beschäftigen sich die Königlichen intensiv mit einer Verpflichtung des Berliners. Doch es geht nicht nur um eine Kaderergänzung: In der spanischen Hauptstadt sieht man in dem Berliner Eigengewächs offenbar das Potenzial, in die riesigen Fußstapfen von Toni Kroos zu treten.

Seit dem Karriereende des Weltmeisters von 2014 nach der EM im eigenen Land klafft im Mittelfeld der Madrilenen eine strategische Lücke. Diese wurde laut spanischen Medienberichten bisher nicht adäquat geschlossen. Die Scouts von Real haben in Eichhorn nun jene technischen und taktischen Anlagen identifiziert, die ihn perspektivisch zu einem ähnlichen Spielmachertyp reifen lassen könnten.

Besonders verlockend für den spanischen Giganten: Mit einer kolportierten Ablösesumme von rund zwölf Millionen Euro wäre der Transfer für Real Madrid finanziell ein Leichtgewicht. Das Risiko bei dieser Investition wird als gering eingestuft, während das Entwicklungspotenzial des Sechsers als enorm gilt.

Bayern und Frankfurt in Lauerstellung: Das Tauziehen beginnt

Real Madrid ist jedoch nicht allein im Rennen um den begehrten Mittelfeldspieler. Auch national ist der U-Nationalspieler heiß begehrt:

  • FC Bayern München: Der Rekordmeister sucht perspektivisch Verstärkung für das Zentrum, insbesondere da im Sommer durch einen möglichen Abgang von Leon Goretzka ein Kaderplatz frei werden könnte.
  • Eintracht Frankfurt: Die SGE rechnet sich laut Bild ebenfalls gute Chancen aus. Die Verantwortlichen sollen bereits seit geraumer Zeit in Kontakt mit dem Spieler stehen und auf ihre gute Arbeit mit jungen Talenten verweisen.

Senkrechtstarter mit Verletzungspech

Dass Kennet Eichhorn Begehrlichkeiten bei europäischen Top-Klubs weckt, kommt nicht von ungefähr. Unter Hertha-Trainer Stefan Leitl gelang ihm in der laufenden Saison der Durchbruch bei den Profis. Trotz seines jungen Alters absolvierte er bereits zwölf Partien in der 2. Bundesliga, davon zehn in der Startelf.

Aktuell wird der Höhenflug des Talents jedoch ausgebremst: Eine Sprunggelenksverletzung, die er sich Mitte Januar zuzog, zwingt ihn zum Zuschauen. Dennoch dürfte dies die Warteschlange der Interessenten kaum verkürzen. Ob Eichhorn den nächsten Schritt in der Bundesliga geht oder direkt den Sprung zu den Weltstars von Real Madrid wagt, wird eine der spannendsten Personalien des kommenden Sommers.

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