Das Rätselraten hat ein Ende: Dayot Upamecano bleibt dem FC Bayern München erhalten. Der französische Nationalspieler hat seinen Kontrakt vorzeitig und langfristig bis zum Sommer 2030 verlängert. Damit endet ein wochenlanger Verhandlungsmarathon mit einem positiven Ergebnis für den Rekordmeister.

Ende des Endlos-Pokers an der Säbener Straße

Nach intensiven und laut Berichten „schwierigen Verhandlungen“ zwischen allen Parteien ist der Durchbruch nun offiziell. Der deutsche Rekordmeister gab am Freitag bekannt, dass das Arbeitspapier des Innenverteidigers, das ursprünglich am Saisonende ausgelaufen wäre, um mehrere Jahre ausgedehnt wurde. Für die Münchner ist dies ein wichtiger strategischer Schritt, um die Defensive langfristig zu stabilisieren.

Der 2021 für über 40 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtete Abwehrspieler hat sich unter Trainer Vincent Kompany zu einem absoluten Ankerpunkt in der Defensive entwickelt. Seine Verlängerung gilt als wichtiges Zeichen an die internationale Konkurrenz.

Dreesen und Eberl schwärmen von Entwicklung

Die Erleichterung über den Deal ist der Vereinsführung deutlich anzumerken. Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen hob in der offiziellen Mitteilung besonders die Reife des Franzosen hervor: „Dayot Upamecano ist bei uns zum Topspieler auf höchstem Niveau gereift. Dass er seinen Weg beim FC Bayern fortsetzt, freut uns sehr und beweist einmal mehr unseren Stellenwert im internationalen Fußball.“ Sein Bekenntnis zum Klub sei ein „starkes Signal“ für den sportlichen Kurs.

Auch Sportvorstand Max Eberl betonte die Rolle des Vizeweltmeisters von 2022 als zentrale Figur im Bayern-Puzzle: „Ein Kader braucht Ankerpunkte: Mit Dayot setzen wir den nächsten. Oft lautet die Frage nicht, wen man holt – sondern wen man entwickelt.“

Millionen-Regen und mögliche Klausel

Dass Qualität ihren Preis hat, zeigt sich auch in den finanziellen Rahmenbedingungen des neuen Vertrages. Berichten zufolge darf sich der physisch starke Defensivspezialist über eine deutliche Gehaltssteigerung freuen. Doch damit nicht genug: Für die Unterschrift unter das neue Arbeitspapier soll ein Handgeld in zweistelliger Millionenhöhe fließen.

Interessantes Detail am Rande: Es wird spekuliert, dass der neue Kontrakt eine Ausstiegsklausel beinhaltet, die ab dem Sommer 2027 greifen könnte. Damit sichern sich beide Seiten eine gewisse Flexibilität für die fernere Zukunft.

„Gebe alles für meine Mitspieler“

Der Spieler selbst zeigte sich überglücklich über den Verbleib in München. „Ich bin sehr glücklich, beim FC Bayern zu bleiben und in diesem Team weiterspielen zu können: Wir haben eine tolle Mannschaft und einen tollen Trainer, und gemeinsam haben wir große Ziele“, so Upamecano. Er versprach den Fans vollen Einsatz: „Es geht immer um Mentalität im Leben – ich gebe alles für meine Mitspieler, in jedem Training, möchte jedes Spiel zu Null spielen und mit dem FC Bayern so viele Titel wie möglich gewinnen.“

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