Der VfB Stuttgart hat beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim einen hohen Preis gezahlt. Neben dem enttäuschenden Punktverlust wiegt vor allem die Verletzung von Angelo Stiller schwer. Der Mittelfeldstratege musste vorzeitig ausgewechselt werden, was bei den Verantwortlichen der Schwaben große Sorgen auslöst.

Hoeneß in Sorge: "Sah nicht gut aus"

Die Szene, die den Nachmittag für den Vizemeister überschattete, ließ Schlimmes erahnen. Angelo Stiller wurde in einem Zweikampf getroffen und konnte die Partie nicht fortsetzen. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß zeigte sich unmittelbar nach Abpfiff sichtlich beunruhigt über den Gesundheitszustand seines Schlüsselspielers.

"Es sah nicht gut aus, wie er getroffen wurde", kommentierte Hoeneß die Situation. Genaue Details zur Art der Verletzung nannte der Coach noch nicht, doch die Körpersprache des Nationalspielers und die notwendige Auswechslung deuten darauf hin, dass es sich um mehr als nur eine leichte Blessur handeln könnte. Eine genaue Diagnose durch die medizinische Abteilung steht noch aus.

Punktverlust wird zur Nebensache

Sportlich war der Auftritt auf der Ostalb für die Stuttgarter ebenfalls ein Dämpfer. Durch das Remis ließ der Champions-League-Teilnehmer zwei wichtige Zähler im Kampf um die oberen Tabellenplätze liegen. Doch das Ergebnis rückte angesichts des möglichen Ausfalls von Stiller schnell in den Hintergrund.

Der 23-Jährige ist im System von Sebastian Hoeneß die zentrale Schaltzentrale. Als Taktgeber und Ballverteiler ist der Ex-Hoffenheimer essenziell für den Spielaufbau des VfB. Ein längerer Ausfall würde die Schwaben in der aktuellen Phase der Saison empfindlich treffen, da Stiller die Balance zwischen Defensive und Offensive wie kaum ein anderer im Kader garantiert.

Banges Warten auf die Diagnose

Nun heißt es für die Fans und Verantwortlichen warten. In den kommenden Stunden werden MRT-Untersuchungen Aufschluss darüber geben, ob Bänder oder Knochen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der VfB Stuttgart hofft inständig, dass es sich bei dem "Treffer", den Stiller einstecken musste, nur um eine schmerzhafte Prellung handelt und der Mittelfeldregisseur schon bald wieder auf dem Rasen stehen kann.

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