Galatasaray verliert Osimhen mit Armbruch und Lang nach Werbebanden-Unfall
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Klare Kante statt schwäbischer Zurückhaltung: Deniz Undav hat für den VfB Stuttgart öffentlich die Qualifikation zur Champions League als Saisonziel ausgerufen. Während der Verein im Frühjahr 2026 noch in drei Wettbewerben vertreten ist und in der Bundesliga aussichtsreich liegt, prescht der Torjäger nun als erster Profi des Teams verbal voran.
Eigentlich sind die Stuttgarter dafür bekannt, lieber tiefzustapeln, als große Töne zu spucken. Besonders die Verantwortlichen um Trainer Sebastian Hoeneß und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth wählten ihre Worte in den vergangenen Monaten stets mit Bedacht, um den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Doch Deniz Undav bricht nun mit diesem Wesenszug. Der Stürmer-Star, der maßgeblich am Erfolg der Schwaben beteiligt ist, will sich im Saisonendspurt nicht mehr verstecken.
Im Rahmen des VfB-Stiftungstags in der Stuttgarter Vesperkirche formulierte der Nationalspieler gegenüber "Sky" unmissverständlich seine Ambitionen. "Ich bin keiner, der sich versteckt. Ich bin jetzt der Erste, der es sagt: Die Champions League ist das Ziel!", so Undav selbstbewusst. Damit ist er der erste Akteur aus dem aktuellen Kader, der das Wort "Königsklasse" in dieser Deutlichkeit in den Mund nimmt. Die bisher eher defensiv formulierten Ziele des amtierenden Pokalsiegers werden durch diese Ansage offensiv korrigiert.
Der Blick auf die Tabelle gibt dem Angreifer recht, zeigt aber auch die Brisanz der kommenden Wochen. Aktuell rangiert der VfB Stuttgart mit 46 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz – punktgleich mit der TSG Hoffenheim. Der Vorsprung auf die Verfolger ist denkbar knapp:
Unter Umständen könnte in dieser Spielzeit sogar der fünfte Platz für den Einzug in die Champions League genügen, abhängig von der UEFA-Fünfjahreswertung und dem Abschneiden der deutschen Vertreter im Europapokal. Doch darauf will sich Undav offensichtlich nicht verlassen.
VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß reagierte auf den Vorstoß seines Schützlings gewohnt besonnen. Der 43-Jährige möchte die Euphorie zwar nicht bremsen, behält aber die Handbremse im Kopf. "Ich kenne das schon aus den vergangenen beiden Jahren. Ich finde es immer verkehrt, die Jungs am Träumen zu hindern", erklärte Hoeneß.
Dennoch forderte der Coach den vollen Fokus auf das Tagesgeschäft: "Für uns als Mannschaft ist es ganz wichtig, einfach die Leistung zu bringen und damit sicherzustellen, dass wir am Ende über solche Dinge sprechen können." Es seien noch viele Spiele zu absolvieren und Punkte zu vergeben. Während das Träumen für die Spieler "völlig in Ordnung" sei, bleibe für das Trainerteam die Konzentration auf die harte Arbeit im Vordergrund.
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