Europa-League-Rückspiel: Schwaben gehen als Favorit in das Duell

Der VfB Stuttgart empfängt am Donnerstag, den 26. Februar 2026, den schottischen Meister Celtic Glasgow zum entscheidenden Rückspiel der Europa-League-Playoffs. Nach dem überzeugenden 4:1-Erfolg im Hinspiel haben die Cannstatter in der heimischen MHP Arena alle Trümpfe in der Hand, um das Ticket für das Achtelfinale zu buchen. Der Anpfiff erfolgt zur frühen Anstoßzeit um 18:45 Uhr.

Übertragung: Hier läuft VfB Stuttgart vs. Celtic Glasgow im TV & Stream

Gute Nachrichten für alle Fans ohne Pay-TV-Abo: Die Partie wird im Free-TV übertragen. RTL zeigt das Spiel live und in voller Länge. Parallel dazu ist die Begegnung auch auf dem Schwestersender NITRO zu sehen. Die Vorberichterstattung startet auf beiden Kanälen bereits um 18:30 Uhr.

Für die Zuschauer am Mikrofon führen Kommentator Marco Hagemann und RTL-Experte Lothar Matthäus durch den Abend. Wer das Spiel lieber mobil verfolgen möchte, kann auf den kostenpflichtigen Streaming-Dienst RTL+ zurückgreifen. Ein besonderes Service-Angebot für Fußballfans: Im Anschluss an das Spiel der Schwaben (ab 20:45 Uhr) übertragen RTL und NITRO auch das Duell zwischen Nottingham Forest und Fenerbahçe Istanbul live.

Ausgangslage: Historische Hürde für die Schotten

Die sportliche Ausgangslage könnte für den Bundesligisten kaum besser sein. Im Celtic Park dominierte der VfB das Hinspiel am 19. Februar fast nach Belieben. Dank eines Doppelpacks von Bilal El Khannouss sowie Treffern von Jamie Leweling und Tiago Tomas erspielte sich Stuttgart ein komfortables 4:1-Polster. Benjamin Nygren konnte für die Gastgeber lediglich Ergebniskosmetik betreiben.

Ein Blick in die Geschichtsbücher der UEFA zeigt die Schwere der Aufgabe für die Gäste: Noch nie ist es einer Mannschaft in einem europäischen Hauptwettbewerb gelungen, nach einer Heimniederlage mit drei oder mehr Toren Differenz auswärts noch das Weiterkommen zu sichern. Celtic benötigt in Stuttgart ein wahres Fußballwunder.

Formkurve & Personal: Chabot fehlt gesperrt

Trotz der Euphorie im Europapokal gab es für den VfB zuletzt einen Dämpfer in der Liga. Beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim ließen die Stuttgarter Punkte liegen, wobei zwei Treffer von Ermedin Demirovic durch den VAR aberkannt wurden. Erst der eingewechselte Nationalspieler Deniz Undav rettete kurz vor Schluss das Remis.

Personell muss die Defensive umgebaut werden: Innenverteidiger Jeff Chabot fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte aus dem Hinspiel gesperrt. Zudem müssen Maximilian Mittelstädt, Angelo Stiller und Deniz Undav aufpassen – bei einer weiteren Verwarnung wären sie in einem möglichen Achtelfinale gesperrt. Auch bei Celtic Glasgow läuft es nicht rund: Die Generalprobe gegen Hibernian FC ging im eigenen Stadion mit 1:2 verloren.

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