Formel-1-Saisonstart in Australien: Der Blick auf die Favoriten
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Der VfL Wolfsburg steht vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag massiv unter Druck. Trainer Daniel Bauer, dessen Mannschaft auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist, appelliert vor dem 25. Spieltag eindringlich an den Zusammenhalt der Fans, während die Vereinsführung ihm nach einer Krisensitzung vorerst das Vertrauen ausgesprochen hat.
Die Nerven liegen blank in der Autostadt. Nach dem verheerenden 0:4-Debakel gegen den VfB Stuttgart, das den vorläufigen Tiefpunkt einer Serie von sieben sieglosen Partien markierte, richtete sich Daniel Bauer mit einem emotionalen Aufruf an die Anhänger. „Lasst bitte nicht zu, dass wir zuhause ein Auswärtsspiel haben“, forderte der 43-Jährige im Anschluss an die offizielle Pressekonferenz. Seine Mannschaft werde zwar „ihr letztes Hemd geben“, strotze aktuell jedoch nicht vor Selbstvertrauen. Die Unterstützung von den Rängen sei daher essenziell, um die Negativserie zu durchbrechen.
Die sportliche Talfahrt der Niedersachsen – nur zwei Punkte aus den letzten sieben Spielen – hat zwangsläufig Diskussionen um den Übungsleiter entfacht. Bauer selbst zeigt Verständnis für die Mechanismen des Geschäfts: „Ich stehe in der Verantwortung. Wir hatten eine schlechte Ausbeute und haben es nicht geschafft, uns zu stabilisieren.“ Dennoch entschieden die Verantwortlichen der Wölfe nach langen Gesprächen am Montag, an ihrem Coach festzuhalten.
Für Bauer geht es am Samstag weniger um sein persönliches Schicksal als um die Zukunft des Vereins. „Es ist kein Endspiel für Daniel Bauer, sondern ein unfassbar wichtiges Sechs-Punkte-Spiel für unseren Klub“, betonte der Ex-Profi. Um die Klasse zu halten, müssten nun alle Nebengeräusche ausgeblendet werden. „Es geht darum: Wie kommen wir gemeinsam da unten raus? Diesen Zusammenhalt müssen wir leben und vorleben.“
Um den Fokus vor dem Nordduell zu schärfen, hat das Trainerteam den Ablauf der Vorbereitung angepasst. Die Mannschaft bezog bereits am Freitag das Teamhotel, um den Teamgeist zu stärken. „Es geht darum, einen Tick mehr Zeit miteinander zu verbringen und die Kräfte zu mobilisieren“, erklärte Bauer die Maßnahme. Zudem wurde die Trainingszeit auf 15.30 Uhr verlegt. Dies sei keine Strafmaßnahme, sondern solle möglichst vielen Fans den Besuch des Abschlusstrainings ermöglichen, um den Schulterschluss zwischen Tribüne und Rasen zu fördern.
Personell plagen den VfL Wolfsburg vor dem richtungsweisenden Spiel noch einige Sorgen. Hinter den Einsätzen von Jonas Wind und Joakim Maehle stehen große Fragezeichen, es werde laut Bauer „sehr, sehr knapp“. Auch bei den Mittelfeldakteuren Maximilian Arnold und Mattias Svanberg besteht lediglich eine Resthoffnung auf einen Kaderplatz am Samstag.
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