Galatasaray verliert Osimhen mit Armbruch und Lang nach Werbebanden-Unfall
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Der mexikanische Bundesstaat Jalisco versinkt in Chaos und Gewalt, nachdem das Militär den berüchtigten Drogenboss Nemesio Rubén Oseguera Cervantes getötet hat. Die schweren Unruhen werfen dunkle Schatten auf die Fußball-Weltmeisterschaft, die in nur vier Monaten auch in der betroffenen Hauptstadt Guadalajara ausgetragen werden soll. Sicherheitsbehörden und die FIFA stehen unter massivem Druck.
Auslöser der brutalen Auseinandersetzungen war ein gezielter Einsatz des mexikanischen Militärs in der Stadt Tapalpa. Dabei wurde Nemesio Rubén Oseguera Cervantes, besser bekannt als „El Mencho“, tödlich verletzt. Der Anführer des mächtigen „Cártel de Jalisco Nueva Generación“ (CJNG) starb nach Armeeangaben während des Transports nach Mexiko-Stadt. Oseguera Cervantes galt als der meistgesuchte Verbrecher des Landes; die US-Behörden hatten ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar auf ihn ausgesetzt.
Die Reaktion des Kartells folgte prompt und mit extremer Härte. Anhänger des CJNG errichteten in zahlreichen Städten Straßensperren, zündeten Fahrzeuge an und setzten Banken sowie Geschäfte in Brand. Besonders betroffen ist der Westen Mexikos und damit der Bundesstaat Jalisco, dessen Hauptstadt Guadalajara als einer der Spielorte für die kommende Weltmeisterschaft vorgesehen ist. Experten befürchten nun einen blutigen Nachfolgekrieg, ähnlich wie nach der Festnahme von „El Chapo“ Guzmán beim Sinaloa-Kartell.
Die Sicherheitslage hat unmittelbare Auswirkungen auf den laufenden Sportbetrieb. Die Liga MX, die höchste Spielklasse im mexikanischen Männerfußball, musste die Partie zwischen Querétaro und Juárez absagen. Auch im Frauenfußball wurde das Aufeinandertreffen von CD Guadalajara und Club América aus Sicherheitsgründen verschoben. Selbst die Nationalmannschaft Islands, die sich für ein Testspiel in Querétaro aufhält, findet sich inmitten einer angespannten Lage wieder.
Auch die Infrastruktur ist betroffen. Am Flughafen von Guadalajara kam es zu zahlreichen Flugstreichungen. Bilder des US-Senders CNN zeigten Passagiere, die fluchtartig durch die Terminals eilten. Zwar betonten die Flughafenbetreiber, dass unter dem Schutz der Nationalgarde kein direktes Risiko bestehe, die Verunsicherung vor Ort ist jedoch greifbar.
Die aktuellen Ereignisse werfen drängende Fragen zur Sicherheit der WM 2026 auf. Das Akron Stadion in Guadalajara, welches rund 46.000 Zuschauern Platz bietet, ist fest in den Turnierplan integriert. Hier sollen unter anderem Europameister Spanien und die mexikanische Nationalmannschaft Gruppenspiele austragen. Auch eine Partie Südkoreas gegen einen noch zu ermittelnden Playoff-Sieger ist für den Eröffnungstag geplant.
Angesichts der Tatsache, dass das Turnier in weniger als vier Monaten beginnen soll, hat die Sportschau eine Anfrage an die FIFA gestellt, wie der Weltverband mit der bedrohlichen Sicherheitslage umgehen wird. Bislang steht eine offizielle Stellungnahme zu möglichen Notfallplänen noch aus.
Das Auswärtige Amt hat auf die Eskalation reagiert und die Reise- sowie Sicherheitshinweise für die Region aktualisiert. Touristen und Personen vor Ort werden dringend gebeten, sich an sicheren Orten aufzuhalten. „Wenn Sie sich an einem sicheren Ort aufhalten, beispielsweise in einem Hotel, bleiben Sie bis auf Weiteres dort“, lautet die klare Empfehlung der Behörde.
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