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Die deutsche Nationalmannschaft greift bei der Weltmeisterschaft 2026 nach dem fünften Stern. In einer augenzwinkernden Simulation des Turnierbaums blicken Experten in die Glaskugel und zeichnen den möglichen Weg der DFB-Elf zum Titel vor. Von einem historischen Schützenfest in den USA über einen rettenden Einsatz von Leon Goretzka bis hin zu einer echten Regenschlacht in New York – diese wilde Turnier-Prognose bietet schon jetzt reichlich Zündstoff für spannende Diskussionen und künftige Quoten.

Ein historisches Schützenfest zum Auftakt

Der typisch deutsche Fußball-Pessimismus löst sich im Auftaktspiel der Gruppe E rasend schnell in Luft auf. Knapp 24 Jahre nach dem legendären 8:0 gegen Saudi-Arabien legt die deutsche Auswahl in Houston noch eine Schippe drauf. Gegen Curacao feiert die Truppe einen unfassbaren 9:0-Kantersieg. Der absolute Matchwinner ist Deniz Undav, der einen Dreierpack schnürt und jeden Treffer mit einem Salto bejubelt. Während die Offensive zaubert, verbringt Torhüterlegende Manuel Neuer einen ruhigen Abend und knetet entspannt seine Waden.

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Der obligatorische Dämpfer gegen die Elfenbeinküste

Doch ein großes Turnier wäre kein echtes Spektakel ohne den berühmten Schuss vor den Bug. Im zweiten Gruppenspiel wartet mit der Elfenbeinküste ein harter Brocken. Elye Wahi, der bei Eintracht Frankfurt einst Ladehemmungen hatte, wirbelt die deutsche Defensive plötzlich schwindelig und bringt die Ivorer mit einem Doppelpack 2:0 in Führung. Kurz bevor die große Euphorie kippt, beweist der Bundestrainer ein goldenes Händchen. Der eingewechselte Leon Goretzka reißt das Ruder herum und rettet der Mannschaft zumindest noch ein wichtiges Unentschieden. Ein rechtzeitiger Wachmacher für das restliche Turnier.

Regenschlacht und Woltemagic gegen Ecuador

Im abschließenden Gruppenspiel in New York zeigt der viermalige Weltmeister dann die geforderte Reaktion. Bei strömendem Regen entwickelt sich die Partie gegen Ecuador zu einem enorm physischen Abnutzungskampf, bei dem der Schiedsrichter gleich elf Gelbe Karten zücken muss. Als alles auf ein Remis hindeutet, schlägt die Stunde von Nick Woltemade. Mit einem wuchtigen Kopfball à la Michael Ballack erzielt der baumlange Angreifer den erlösenden Siegtreffer. Die deutsche Tugend ist zurück, was auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus nach dem Schlusspfiff mit großem Lob für die herausragende Mentalität quittiert.

Der Blick auf das Sechzehntelfinale

Durch den hart erkämpften Sieg sichert sich das deutsche Team souverän den ersten Platz in der Gruppe E. Bei dieser neuen XXL-WM wartet nun das lukrative Sechzehntelfinale. Wer der nächste Gegner auf dem langen Weg zum Titel sein wird, entscheidet sich in den kommenden Runden des prall gefüllten Turnierbaums. Eines steht jedoch fest: Mit dieser Mischung aus Spielfreude und purer Leidenschaft ist im Sommer 2026 alles möglich.

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