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Die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2026 steigt. Ein aktueller Blick auf die Marktwerte der potenziellen Turnierteilnehmer offenbart nun eine erdrückende Dominanz europäischer Nationalmannschaften. Im neuesten Ranking der 100 wertvollsten WM-Spieler, das eine gewaltige Untergrenze von 45 Millionen Euro voraussetzt, stammen fast drei Viertel der Profis aus Europa. Während Lamine Yamal und Erling Haaland die globale Spitze bilden, schickt Bundestrainer Julian Nagelsmann gleich neun deutsche Akteure in das elitäre Feld.

Frankreich und England stellen die wertvollsten Kader

Wer auf der Suche nach den großen Titelkandidaten für das anstehende Weltturnier ist, kommt an zwei europäischen Schwergewichten nicht vorbei. Frankreich und England dominieren die Top 100 mit jeweils 15 nominierten Spielern. Die Équipe Tricolore von Trainer Didier Deschamps führt dabei nicht nur qualitativ, sondern auch finanziell: Mit einem kumulierten Marktwert von 1,29 Milliarden Euro für ihre 15 wertvollsten Stars verweisen die Franzosen die von Thomas Tuchel trainierten Three Lions knapp auf den zweiten Platz (1,13 Milliarden Euro). Besonders in der absoluten Elite zeigt sich die Tiefe des französischen Kaders, der allein in den Top 20 mit fünf Ausnahmekönnern wie dem pfeilschnellen Kylian Mbappé oder Bayerns Michael Olise vertreten ist.

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Yamal und Haaland an der Spitze der WM-Giganten

An der Spitze des Rankings thronen zwei Spieler, die den internationalen Fußball in den kommenden Jahren prägen werden. Der spanische Europameister Lamine Yamal und Norwegens Tormaschine Erling Haaland teilen sich mit einem astronomischen Marktwert von jeweils 200 Millionen Euro den ersten Platz. Dicht dahinter folgen Kylian Mbappé (180 Millionen Euro) sowie das Duo Pedri und Michael Olise (jeweils 150 Millionen Euro). Auffällig dabei ist, dass die ersten Plätze nahezu exklusiv von europäischen und wenigen südamerikanischen Superstars besetzt sind.

Musiala und Wirtz führen die DFB-Auswahl an

Auch die deutsche Nationalmannschaft muss sich im globalen Vergleich keineswegs verstecken. Gemeinsam mit Spanien stellt das DFB-Team neun Spieler im Ranking der Top 100. Der Gesamtwert der deutschen Elite beläuft sich dabei auf starke 595 Millionen Euro. Angeführt wird die Riege von den beiden offensiven Zauberfüßen Jamal Musiala und Florian Wirtz, die jeweils auf 100 Millionen Euro taxiert werden. Das junge Duo hat maßgeblich zum jüngsten Aufschwung der Nationalelf beigetragen und weckt große Hoffnungen für ein erfolgreiches Turnier in Nordamerika.

Globale Verteilung: Europa dominiert, Asien hinkt hinterher

Der kontinentale Vergleich unterstreicht die finanzielle und fußballerische Vormachtstellung Europas schonungslos. Ganze 72 der 100 wertvollsten Spieler treten für europäische Verbände an, was einem Gesamtwert von 5,58 Milliarden Euro entspricht. Südamerika folgt mit deutlichem Respektabstand (19 Spieler, 1,46 Milliarden Euro), während Afrika mit acht Profis vertreten ist. Asien schafft es durch den aufstrebenden Abdukodir Khusanov gerade einmal mit einem einzigen Spieler in diesen illustren Kreis.

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