Thomas Tuchel bleibt England-Trainer trotz WM-Aus gegen Argentinien
Trotz des bitteren WM-Aus gegen Argentinien bleibt Thomas Tuchel englischer Nationaltrainer. Die interne Kritik wächst.
Wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft präsentiert sich Harry Kane bei der englischen Nationalmannschaft in einer herausragenden Verfassung. Nationaltrainer Thomas Tuchel zeigt sich vom Einsatz und der Fitness des Stürmers vom FC Bayern München im Trainingslager restlos begeistert.
Der englische Kapitän geht auf dem Platz als echtes Vorbild voran. Laut Tuchel befindet sich sein wichtigster Mann auf dem höchsten Level. Besonders eine Defensiv-Einheit der Three Lions hob der Nationalcoach explizit hervor, bei der der Ausnahmestürmer die Intensität der gesamten Mannschaft anführte. Man müsse sich um den Angreifer im Vorfeld des Turniers überhaupt keine Sorgen machen, da er seine Bereitschaft eindrucksvoll unter Beweis stelle.
Die physische Präsenz und die hohe Arbeitsrate kommen für den Trainer nicht von ungefähr. Tuchel sieht einen direkten Zusammenhang mit den Aufgaben seines Schützlings auf Vereinsebene. Beim FC Bayern München hat der Offensivmann verinnerlicht, was es bedeutet, ein intensives Gegenpressing in der gegnerischen Hälfte zu spielen und permanent nach hinten zu arbeiten. Diese aggressive Arbeit gegen den Ball bringt der Superstar nun als Führungspersönlichkeit in das System des WM-Mitfavoriten ein.
Trotz der exzellenten physischen Verfassung plant der Cheftrainer eine genaue Belastungssteuerung für seinen Torjäger. Um eine Übermüdung im harten Turnierverlauf zu vermeiden, beabsichtigt der ehemalige Bayern-Coach nicht, seinen Schlüsselspieler in jeder Gruppenpartie über die vollen 90 Minuten oder in der K.o.-Runde über mögliche 120 Minuten auf dem Rasen zu belassen. Vielmehr sollen im Laufe der Weltmeisterschaft auch andere Akteure ihre Chance bekommen, um den Kader in der Breite optimal zu nutzen und den Star-Stürmer vor einer Überbelastung zu schützen.
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