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Bei der Weltmeisterschaft 2026 purzeln die historischen Bestmarken. Lionel Messi hat mit einem fulminanten Dreierpack gegen Algerien den ewigen WM-Torrekord von Miroslav Klose eingestellt. Gleichzeitig bringt sich Kylian Mbappé in Lauerstellung, um die beiden Legenden von der Spitze zu verdrängen.

Messi egalisiert Klose-Rekord – Mbappé rückt näher

Mit 16 Treffern thronte Miroslav Klose lange Zeit allein an der Spitze der erfolgreichsten WM-Torschützen der Geschichte. Durch seinen Dreierpack hat der argentinische Superstar nun offiziell mit dem ehemaligen DFB-Stürmer gleichgezogen. Klose selbst hatte dieses Szenario bereits erwartet und gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärt, dass seine Bestmarke bei diesem Turnier wohl fallen werde.

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Doch die Konkurrenz schläft nicht: Der französische Ausnahmestürmer schnürte beim 3:1-Sieg der Équipe Tricolore gegen den Senegal einen Doppelpack. Dem pfeilschnellen Angreifer fehlen somit nur noch zwei Tore, um den Thron der ewigen WM-Torjägerliste zu erklimmen.

Alabas spätes WM-Debüt löst Euphorie in Österreich aus

Während in Nordamerika Rekorde brechen, erfüllt sich für David Alaba ein lang ersehnter Traum. Der 33-jährige Defensivspezialist absolviert mit der österreichischen Nationalmannschaft gegen den Außenseiter Jordanien um 6 Uhr deutscher Zeit sein allererstes WM-Spiel. Österreich qualifizierte sich damit zum ersten Mal seit 1998 wieder für eine Endrunde. Die Vorfreude in der Alpenrepublik kennt keine Grenzen: In vielen Schulen übernachten die Schüler sogar gemeinsam, um das historische Spiel am frühen Morgen verfolgen zu können.

Abschied bei Portugal und Frust bei afrikanischen Fans

Abseits des Rasens gibt es bei der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada auch nachdenkliche Töne. Portugals Nationaltrainer Roberto Martinez bestätigte, dass er sein Amt nach dem Turnier niederlegen wird, da sein Vertrag regulär ausläuft. Der Fokus liege laut dem Coach nun voll darauf, die vor dreieinhalb Jahren begonnene Arbeit erfolgreich zu Ende zu bringen.

Frustrierend ist die Situation hingegen für viele afrikanische Anhänger. Senegals Kapitän Kalidou Koulibaly kritisierte die strengen US-Einreisebestimmungen, die es zahlreichen Fans aus seinem Heimatland und der Elfenbeinküste unmöglich machen, ihre Teams vor Ort zu unterstützen. Der 34-Jährige bedauerte, dass der große Rückhalt von den Rängen für die afrikanischen Mannschaften bei diesem Turnier oft ausbleibt.

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