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Die Spekulationen um eine spektakuläre Rückkehr von Manuel Neuer in die deutsche Nationalmannschaft verdichten sich. Rund vier Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika hat Bundestrainer Julian Nagelsmann den 40-jährigen Torhüter übereinstimmenden Medienberichten zufolge auf die vorläufige Kaderliste gesetzt. Damit bahnt sich ein überraschendes DFB-Comeback des langjährigen Anführers an.

Rolle rückwärts: Nagelsmann und Neuer überdenken DFB-Ende

Eigentlich schien das Kapitel Nationalelf für den Torhüter des FC Bayern München endgültig geschlossen. Nach der Heim-EM 2024 war der Schlussmann nach 124 Länderspielen aus eigenen Stücken zurückgetreten. Auch Julian Nagelsmann verwies zuletzt immer wieder auf diese Entscheidung und wiegelte Nachfragen rigoros ab. Doch laut Informationen des „Kicker“ und des „BR“ wird eine Rückkehr intern mittlerweile hochintensiv diskutiert. Auf der 55 Namen umfassenden vorläufigen Meldeliste an die FIFA soll der Name des Weltmeisters von 2014 bereits auftauchen. Die endgültige Entscheidung fällt am 21. Mai bei der finalen Kaderbekanntgabe in Frankfurt.

Starke Bayern-Saison befeuert Comeback-Forderungen

Die sportlichen Argumente für eine Nominierung lieferte der Routinier in den vergangenen Monaten eindrucksvoll selbst. Trotz vereinzelter Wackler spielte Neuer eine herausragende Saison beim Rekordmeister. Besonders im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid hielt der reaktionsschnelle Rückhalt sein Team mit etlichen Glanzparaden im Spiel. Diese Leistungen riefen auch prominente Fürsprecher auf den Plan: Legenden wie Lothar Matthäus und Sepp Maier forderten zuletzt vehement eine Rückholaktion. Parallel dazu berichten Transfer-Experten, dass der Torwart seinen Vertrag an der Säbener Straße ohnehin um ein weiteres Jahr verlängert hat – an ein baldiges Karriereende ist also nicht zu denken.

Fluch oder Segen für die Teamchemie bei der WM?

Sportlich könnte die immense Erfahrung des Routiniers für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko enorm wichtig werden, zumal das DFB-Team den verletzungsbedingten Ausfall von Serge Gnabry kompensieren muss. Gerade den vielen jungen Spielern im Kader könnte der Münchner in Übersee die nötige Stabilität verleihen. Gleichzeitig birgt die Personalie reichlich Konfliktpotenzial für das innere Gefüge. Die neu etablierte Hierarchie im Tor würde abrupt auf den Kopf gestellt, was besonders für Oliver Baumann, der plötzlich wieder ins zweite Glied rücken würde, eine bittere Pille wäre. Ob Nagelsmann dieses Risiko für den größtmöglichen sportlichen Erfolg bei der Endrunde eingeht, wird die nahe Zukunft zeigen.

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