Arda Güler soll Türkei im Playoff-Finale gegen Kosovo zur WM führen
Real-Star Arda Güler soll die Türkei im alles entscheidenden Playoff-Finale im Kosovo zur ersten WM seit 2002 führen.
Die schwedische Nationalmannschaft greift trotz einer historisch schlechten Qualifikation nach dem WM-Ticket. Dank eines überragenden Viktor Gyökeres besiegten die Skandinavier die Ukraine im Playoff-Halbfinale in Valencia mit 3:1 (1:0) und stehen nun im Endspiel.
Im Estadio Ciudad de Valencia gehörte der Abend ganz allein Viktor Gyökeres. Der Angreifer des FC Arsenal präsentierte sich in bestechender Form und besiegelte das Schicksal der Ukrainer nahezu im Alleingang. Bereits in der 6. Minute brachte der 27-Jährige seine Farben in Führung. Nach dem Seitenwechsel legte der treffsichere Stürmer eiskalt nach (51.) und schnürte in der 73. Minute endgültig seinen Dreierpack. Für die unterlegenen Osteuropäer reichte es in der 90. Minute nur noch zum späten Anschlusstreffer durch Matviy Ponomarenko.
Der deutliche Erfolg der Schweden grenzt an eine fußballerische Wiederauferstehung. In der regulären Qualifikationsgruppe B hatte das Team eine desaströse Figur abgegeben, blieb komplett sieglos und landete mit mageren zwei Punkten aus zwei Remis gegen Slowenien auf dem letzten Platz. Das rettende Hintertürchen öffnete sich für die Mannschaft von Trainer Graham Potter ausschließlich über die Nations League C. Dort holten die Skandinavier im Jahr 2024 gegen die Slowakei, Estland und Aserbaidschan starke 16 Punkte aus sechs Partien. Dieser Gruppensieg ermöglichte die Minimalchance, die das Team nun eindrucksvoll nutzt. Im alles entscheidenden Playoff-Finale wartet am kommenden Dienstag (20.45 Uhr) die Auswahl aus Polen.
Für die ukrainische Auswahl endet der Traum von der Endrunde auf überaus ärgerliche Weise. In der vorherigen Qualifikationsrunde war das Team lediglich an den ungeschlagenen Franzosen gescheitert. Der starke zweite Platz zwang sie in den Umweg über die Playoffs, wo ihnen ausgerechnet im alles entscheidenden Moment das Momentum fehlte. Gegen die unglaubliche Effizienz der Schweden fanden sie an diesem Abend keine passenden sportlichen Antworten.
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