Obwohl die Weltmeisterschaft 2026 mit 48 Nationen die größte der Fußballgeschichte wird, müssen etliche absolute Superstars im Sommer zuschauen. Hochkaräter wie Dominik Szoboszlai, Robert Lewandowski und die gesamte italienische Nationalmannschaft sind in der Qualifikation gescheitert und verpassen das Mega-Turnier.

Wertvollste Zuschauer: Szoboszlai führt prominente Liste an

Eine fiktive Top-Elf der Nicht-WM-Fahrer bringt es auf einen unglaublichen Gesamtmarktwert von 745 Millionen Euro. Damit übersteigt diese Auswahl den Kaderwert von 40 der 48 qualifizierten Teilnehmerländer deutlich. An der Spitze thront Dominik Szoboszlai. Der Spielmacher des FC Liverpool und Kapitän der ungarischen Auswahl verpasste mit seinem Team das anvisierte Ticket in einer engen Gruppe mit Portugal, Irland und Armenien denkbar knapp.

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Mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro ist der Ungar der wertvollste Akteur, der das Turnier vom Sofa aus verfolgen muss. Dicht dahinter folgen der pfeilschnelle Georgier Khvicha Kvaratskhelia sowie die Spitzenkräfte Bryan Mbeumo aus Kamerun und der Nigerianer Victor Osimhen.

Italienisches Drama und Donnarummas langer Schatten

Ein historischer Tiefpunkt setzt sich derweil für die Squadra Azzurra fort. Italien scheiterte im dramatischen Elfmeterschießen an Bosnien-Herzegowina und wartet nun seit 2014 auf eine WM-Teilnahme. Das letzte K.o.-Spiel der Italiener bei einer Weltmeisterschaft bleibt somit das gewonnene Finale 2006 in Berlin.

Besonders bitter ist das Aus für Torhüter Gianluigi Donnarumma. Der Europameister von 2021 hat bereits 81 Länderspiele absolviert, wird aber frühestens im Alter von 31 Jahren bei der Endrunde 2030 sein WM-Debüt feiern können. Auch sein wertvoller Teamkollege Sandro Tonali muss die Hoffnungen auf die große Bühne vorerst begraben.

Letzter Vorhang für Lewandowski und Eriksen?

Für verdiente Routiniers schließt sich möglicherweise das Zeitfenster auf der Weltbühne endgültig. Robert Lewandowski unterlag mit der polnischen Nationalelf im entscheidenden Playoff-Finale gegen Schweden. Ob der 37-jährige Ausnahmestürmer jemals wieder bei einer Weltmeisterschaft auflaufen wird, ist äußerst fraglich. Der Torjäger ließ seine Zukunft im Nationaldress noch offen und bat um Bedenkzeit.

Ähnlich trüb sieht es bei Christian Eriksen aus. Der dänische Mittelfeldregisseur verlor das K.o.-Duell gegen Tschechien. Nach einer von Rückschlägen geprägten Saison beim VfL Wolfsburg markiert das Verpassen der Endrunde einen weiteren Tiefpunkt für den 35-Jährigen. Dass er 2030 noch einmal angreift, gilt als unwahrscheinlich.

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