Fußball-WM 2026: DFB-Team kennt Spielplan, Gegner und Anstoßzeiten
Die Termine der WM 2026 in Nordamerika stehen fest und bescheren dem DFB-Team eine machbare Gruppenphase.
Der Countdown läuft, doch die Frühform der Gastgeber lässt zu wünschen übrig. Knapp drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft im eigenen Land haben die USA ihren ersten Härtetest deutlich verloren. Die Mannschaft von Nationaltrainer Mauricio Pochettino unterlag in Atlanta der belgischen Auswahl mit 2:5 (1:1). Auch die Co-Gastgeber Kanada und Mexiko warteten in ihren Vorbereitungsspielen vergeblich auf einen Sieg.
Dabei begann die Partie für die US-Amerikaner vielversprechend. Der bei Juventus Turin unter Vertrag stehende Mittelfeldspieler Weston McKennie köpfte nach einer Ecke die umjubelte Führung (39.). Doch die Freude währte nur kurz, denn Zeno Debast glich per sehenswertem Fernschuss noch vor dem Pausenpfiff aus (45.). Nach dem Seitenwechsel brach das US-Team defensiv komplett ein. Die europäischen Gäste dominierten nun nach Belieben. Amadou Onana (53.), Charles De Ketelaere per Handelfmeter (59.) und der pfeilschnelle Angreifer Dodi Lukébakio mit einem Doppelpack (68., 82.) schraubten das Ergebnis unaufhaltsam in die Höhe. Der späte Treffer von Patrick Agyemang (87.) diente lediglich der Ergebniskosmetik.
Für die Nordamerikaner bedeutet diese Niederlage einen unerwarteten Rückschlag. Ende des vergangenen Jahres glänzte die Pochettino-Elf noch mit vier Siegen aus fünf Partien gegen namhafte Gegner wie Japan oder Uruguay. In der anstehenden WM-Vorrunde warten Australien, Paraguay sowie der Sieger der Playoffs zwischen dem Kosovo und der Türkei. Aufgaben, die mit der fehlenden Stabilität aus der zweiten Halbzeit schwer zu lösen sein dürften.
Auch nördlich der US-Grenze gab es keinen Heimsieg zu bejubeln. Kanada trennte sich nach einem frühen 0:2-Rückstand noch mit 2:2 von Island. Unter der Regie von Cheftrainer Jesse Marsch bewies das Team jedoch Nehmerqualitäten. Nachdem der Isländer Orri Óskarsson die Hausherren mit einem schnellen Doppelpack geschockt hatte, rettete Star-Angreifer Jonathan David seine Mannschaft mit zwei sicher verwandelten Foulelfmetern (67., 75.). Einziger Wermutstropfen blieb die Rote Karte für Tajon Buchanan, der in der Schlussphase nach einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde.
In Mexiko-Stadt trat der Sport derweil traurig in den Hintergrund. Das torlose Remis zwischen Mexiko und Portugal wurde von einem fatalen Zwischenfall überschattet. Bei der feierlichen Wiedereröffnung des altehrwürdigen Aztekenstadions stürzte ein angetrunkener Fan von der Brüstung des VIP-Bereichs tödlich in die Tiefe. Die Partie selbst bot ohne den verletzten portugiesischen Superstar Cristiano Ronaldo nur wenig Glanz. Das Stadion, in dem am 11. Juni das WM-Eröffnungsspiel der Mexikaner gegen Südafrika steigen wird, erlebte somit einen denkbar dunklen Start in das Turnierjahr.
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