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Nach einer herausragenden Saison beim VfB Stuttgart hofft Innenverteidiger Jeff Chabot auf seine erste Nominierung für die deutsche A-Nationalmannschaft. Im Vorfeld der anstehenden Weltmeisterschaft bestätigte der 28-Jährige positive Gespräche mit Bundestrainer Julian Nagelsmann und brennt auf ein Turnierdebüt in Schwarz-Rot-Gold.

Starker Aufstieg bei den Schwaben

Seit seinem Wechsel im Sommer 2024 vom 1. FC Köln ins Schwabenland für vier Millionen Euro hat sich Chabot zu einer festen Größe im deutschen Fußball entwickelt. Der kompromisslose Abwehrspieler absolvierte in der laufenden Spielzeit wettbewerbsübergreifend 39 Partien und schraubte seinen Marktwert eindrucksvoll von 12 auf 15 Millionen Euro in die Höhe. Durch diese konstanten Top-Leistungen auf internationalem Niveau hat sich der gebürtige Hanauer unweigerlich in den Fokus der Nationalmannschaft gespielt.

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Bereits vor den Länderspielen im März hatte Nagelsmann den direkten Kontakt gesucht und die Entwicklung des Stuttgarters ausdrücklich gelobt. Zwar erhielten damals etablierte Kräfte wie Antonio Rüdiger, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck oder Chabots Teamkollege Waldemar Anton noch den Vorzug, doch der Traum von der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada lebt. Chabot, der von der U17 bis zur U21 alle deutschen Nachwuchsauswahlen durchlief und zudem die französische Staatsbürgerschaft besitzt, zeigte sich hochmotiviert. Das Wappen seines Heimatlandes auf der Brust zu tragen, sei für ihn ein absoluter Traum. Gewissheit wird der 21. Mai bringen, wenn der finale Kader für das Turnier bekannt gegeben wird.

Champions League und Pokalfinale im Visier

Neben den persönlichen Zielen mit dem DFB warten auf den Ex-Kölner entscheidende Wochen im Vereinsfußball. Am 34. Spieltag kämpft der VfB im Fernduell gegen Eintracht Frankfurt um die sichere Qualifikation für die Champions League. Der Verteidiger sehnt sich nach Heim- und Auswärtsspielen auf der größten europäischen Bühne und betonte die hervorragende Ausgangslage seines Teams.

Nur wenige Tage später wartet am 23. Mai das nächste Highlight: Im Berliner Olympiastadion fordern die Stuttgarter den FC Bayern München im DFB-Pokalfinale heraus. Auch wenn man gegen den deutschen Rekordmeister die Außenseiterrolle einnimmt, ist die Marschroute klar. Die Mannschaft will den prestigeträchtigen Titel in die Höhe stemmen. Ein Triumph in Berlin wäre für Jeff Chabot zweifellos das perfekte Bewerbungsschreiben für die angestrebte Weltmeisterschaft.

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