Die Entscheidung rückt näher: In den europäischen und interkontinentalen Playoffs werden die letzten sechs Teilnehmer für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ermittelt. Insgesamt kämpfen 16 europäische Teams um vier Plätze, während zwei weitere Tickets auf interkontinentaler Ebene vergeben werden. Besonders für große Fußballnationen steht in den Alles-oder-Nichts-Spielen enorm viel auf dem Spiel.

Zitterpartie in Europa: Italien droht das historische Aus

Für Italien ist der Playoff-Pfad A die allerletzte Chance. Der viermalige Weltmeister muss sich zwingend qualifizieren, um nicht zum dritten Mal in Folge bei einer Endrunde zuschauen zu müssen. Gelingt der Sprung zum Turnier, wartet auf die Squadra Azzurra die WM-Gruppe A mit Kanada, Katar und der Schweiz. Auch in Pfad B ist prominentes Personal vertreten: Die polnische Nationalmannschaft setzt all ihre Hoffnungen auf Stürmerstar Robert Lewandowski, um das Ticket für die Gruppe F (Niederlande, Japan, Tunesien) zu lösen. Vor vier Jahren schafften es die Polen noch bis ins Achtelfinale.

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Ein weiteres Highlight der Qualifikation ist der Playoff-Pfad C. Hier will die türkische Auswahl um Real-Madrid-Talent Arda Güler eine lange Durststrecke beenden. Seit dem sensationellen dritten Platz bei der Endrunde 2002 waren die Halbmond-Sterne bei keiner Weltmeisterschaft mehr vertreten. Die erste Hürde auf dem Weg in die WM-Gruppe D (USA, Paraguay, Australien) heißt Rumänien. Im Pfad D streben die routinierten Dänen derweil ihre dritte Turnierteilnahme in Serie an. Die Skandinavier würden im Erfolgsfall in Gruppe A auf Mexiko, Südafrika und Südkorea treffen. Alle europäischen Playoffs werden in einem strikten K.o.-System mit jeweils nur einem Spiel ausgetragen.

Interkontinentale Entscheidungen in Mexiko

Die verbleibenden zwei WM-Startplätze werden in den interkontinentalen Playoffs ausgespielt. Sechs Teams aus Nordamerika, Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien treffen dabei in den mexikanischen WM-Stadien von Guadalajara und Monterrey aufeinander. Aufgrund ihrer Platzierung in der FIFA-Weltrangliste stehen die Demokratische Republik Kongo im Weg 1 und der Irak im Weg 2 bereits als Finalisten fest. Sie warten nun auf die Sieger der jeweiligen Halbfinals, um die letzten begehrten Plätze für das größte Fußballturnier der Welt zu ergattern.

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