Jaron Siewert erleidet Schlaganfall: Ex-Berlin-Trainer plant Comeback
Nach seiner überraschenden Entlassung bei den Füchsen Berlin erlitt Handball-Trainer Jaron Siewert einen zweiten Schlaganfall. Nun spricht der 32-Jährige über...
Die deutschen Handballerinnen haben sich mit einer beeindruckenden Leistung vorzeitig für die Europameisterschaft im kommenden Winter qualifiziert. Im zweiten Aufeinandertreffen mit Slowenien feierte die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch am Sonntag in Heidelberg einen deutlichen 33:18 (18:8)-Erfolg und sicherte sich damit das Ticket für das kontinentale Turnier.
Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft präsentierte sich die DHB-Auswahl beim ersten Heimspiel in Topform. Vor 3.791 Zuschauern in der ausverkauften Halle ließen die Vize-Weltmeisterinnen von der ersten Minute an keine Zweifel am Sieger aufkommen. Angeführt von den beiden besten Werferinnen Antje Döll und Nina Engel, die jeweils fünf Treffer beisteuerten, dominierte Deutschland den Gegner fast nach Belieben.
Mit diesem Sieg baut das deutsche Team seine makellose Bilanz in der Qualifikationsgruppe weiter aus. Vier Siege aus vier Spielen und 8:0 Punkte bedeuten, dass einer der ersten beiden Plätze nicht mehr zu nehmen ist. Während das Hinspiel in Celje noch von einem nervösen Start geprägt war, zeigte die Mannschaft diesmal über die volle Distanz Konzentration und Spielfreude.
Ein besonderes Jubiläum feierte Leistungsträgerin Emily Vogel, die ihr 150. Länderspiel bestritt. Die Defensive um Torhüterin Sarah Wachter agierte von Beginn an griffig, was schnelle Gegenstöße ermöglichte. Ein taktischer Kniff von Markus Gaugisch ging dabei voll auf: Die deutsche Offensive startete ohne klassische Kreisläuferin und agierte stattdessen mit sechs Rückraumspielerinnen.
Die Flexibilität im Angriff stellte die Sloweninnen vor unlösbare Probleme. Bereits nach 13 Minuten führte die Heimmannschaft mit 9:3, ehe Marie Steffen per Gegenstoß zur Mitte der ersten Halbzeit auf ein vorentscheidendes 12:3 erhöhte. Auch im zweiten Durchgang, in dem Gaugisch viel rotierte und insgesamt 13 verschiedene Spielerinnen trafen, blieb die Intensität hoch.
Die verbleibenden Qualifikationsspiele gegen Belgien und Nordmazedonien sind für die Tabelle nun bedeutungslos und dienen dem Bundestrainer als willkommene Testläufe. Der Fokus richtet sich bereits auf das Jahreshighlight: Vom 3. bis 20. Dezember findet die Europameisterschaft in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei statt. Auf welche Gegner die DHB-Frauen dort treffen, entscheidet sich bei der Auslosung am 16. April im polnischen Kattowitz.
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