Novak Djokovic verpasst ATP-Masters in Miami wegen Schulterverletzung
Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic hat seine Teilnahme am ATP-Masters in Miami abgesagt. Eine Schulterverletzung zwingt den Weltranglistendritten zu einer Pause auf...
Rund ein halbes Jahr nach seiner überraschenden Entlassung bei den Füchsen Berlin hat sich Jaron Siewert erstmals ausführlich öffentlich geäußert. Der Handball-Trainer verriet in einem Interview mit dem Streamingdienst „Dyn“, dass er im vergangenen Oktober im Alter von 31 Jahren einen zweiten Schlaganfall erlitten hat. Trotz dieses massiven gesundheitlichen Rückschlags peilt der Ex-Coach des Hauptstadt-Clubs nun sein Comeback an der Seitenlinie an.
Die Nachricht traf den heute 32-Jährigen hart. „Zwei Monate nach meinem Rausschmiss habe ich einen Schlaganfall erlitten, und da bin ich wirklich am Boden angekommen. Da habe ich alles hinterfragt“, erklärte Siewert offen. Es war bereits der zweite Vorfall dieser Art nach 2022. Die behandelnden Ärzte gaben jedoch Entwarnung hinsichtlich einer möglichen Überbelastung und schlossen einen stressbedingten Auslöser aus. Wäre der Druck die Ursache gewesen, so die Mediziner, hätte der Vorfall vermutlich während der heißen Saisonphase oder spätestens beim packenden Saisonfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen stattgefunden. Stattdessen steht offenbar ein Blutverdünnungsmittel im Verdacht, welches dem Handball-Fachmann nach seinem ersten Schlaganfall verschrieben worden war.
Der gesundheitliche Tiefschlag folgte auf eine turbulente sportliche Phase. Erst kurz zuvor war Siewert, gemeinsam mit dem damaligen Sportvorstand Stefan Kretzschmar, von Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning freigestellt worden. Die Entscheidung kam für viele Experten überraschend, schließlich hatte der Erfolgscoach die Berliner im Vorjahr noch zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte geführt. Die Enttäuschung über die vorzeitige Trennung saß tief, insbesondere da eine Vertragsverlängerung bereits abgemacht schien. Obwohl ein von Hanning vorgelegter Vertrag nach Rücksprache mit Siewerts Beratern akzeptiert wurde, kam es laut dem Trainer zu einer überraschenden Kehrtwende des Füchse-Bosses. Als neuer starker Mann agiert mittlerweile der Däne Nicolej Krickau beim Hauptstadt-Club.
Mittlerweile hat der 32-Jährige die sportliche Enttäuschung und den gesundheitlichen Schock verdaut. Die Batterien sind wieder aufgeladen und der Fokus richtet sich voll auf die Zukunft. „Ich habe nur den einen Plan, das ist nämlich Plan A und das ist Cheftrainer sein zu wollen“, gab sich Siewert kämpferisch. Die Rückkehr ins Handball-Geschäft ist fest anvisiert. Erste Kontakte zu anderen Vereinen gab es bereits. Gespräche mit mehreren potenziellen Arbeitgebern mussten aufgrund des Schlaganfalls zwar vorübergehend auf Eis gelegt werden, doch nun steht der Meistertrainer wieder in den Startlöchern, um zeitnah eine neue Mannschaft zu übernehmen.
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