THW Kiel bindet Talent Ankermann bis 2030 – Kretzschmar sieht Luxusproblem
Der THW Kiel stattet Rasmus Ankermann mit einem langfristigen Vertrag bis 2030 aus. Experte Stefan Kretzschmar lobt den Youngster, warnt...
Die SG Flensburg-Handewitt hat im Meisterrennen der Handball-Bundesliga (HBL) ein starkes Zeichen gesetzt und den Kontakt zur Tabellenspitze gewahrt. Im ersten Liga-Heimspiel des Jahres bezwang das Team von Trainer Ales Pajovic die HSG Wetzlar souverän mit 35:31 (20:17) und verbesserte sich damit in der Tabelle auf den zweiten Rang.
Die Norddeutschen gingen als klarer Favorit in die Partie gegen den Tabellenletzten aus Wetzlar. Nach einer anfänglich offenen Startphase, in der die Gäste gut mithielten, übernahm die Heimmannschaft Mitte der ersten Halbzeit das Zepter. Konsequent nutzte der Favorit seine Chancen und zog davon, sodass der Abstiegskandidat fortan auf Distanz gehalten wurde. Zur Pause lag Flensburg bereits komfortabel mit 20:17 in Führung und ließ auch im zweiten Durchgang keine Zweifel am Heimsieg aufkommen.
Herausragender Akteur auf der Platte war Patrick Volz. Der Linksaußen erwischte einen Sahnetag und war von der gegnerischen Abwehr kaum zu stoppen. Mit insgesamt zehn Treffern avancierte Volz zum Matchwinner und trug maßgeblich dazu bei, dass die zwei Punkte in der Campushalle blieben. Seine Treffersicherheit gab der Mannschaft die nötige Ruhe, um die Pflichtaufgabe gegen die Hessen seriös zu Ende zu spielen.
Durch diesen Erfolg zog die SG Flensburg-Handewitt an den Füchsen Berlin vorbei und belegt nun den zweiten Tabellenplatz. Der Blick richtet sich jetzt nach oben: Der Rückstand auf den Spitzenreiter SC Magdeburg beträgt nur noch drei Punkte. Allerdings haben die Magdeburger aktuell ein Spiel weniger absolviert als die Verfolger. Für Flensburg war dieser Sieg essenziell, um den Druck auf den amtierenden Meister aufrechtzuerhalten und sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf zu sichern.
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