Oleksandr Usyk besiegt Rico Verhoeven nach schwerem Ringrichter-Fehler
Geschrieben von Redaktion, Sportnews-Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 26.05.2026
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Schwergewichts-Weltmeister Oleksandr Usyk hat seinen WBC-Titel gegen Kickbox-Legende Rico Verhoeven durch einen höchst umstrittenen Abbruch in der elften Runde verteidigt. Nun gab Ringrichter Mark Lyson zu, dass seine drastische Entscheidung am Samstagabend auf einem fatalen Fehler beruhte: Er hatte schlichtweg den Schlussgong überhört.
Flugzeug-Beichte: Referee überhörte den Gong
Die Szenen in der letzten Sekunde der elften Runde sorgten in der Arena und an den Bildschirmen für großes Entsetzen. Anstatt die beiden Kämpfer in die letzte Pause zu schicken, wedelte Lyson das Duell unerwartet ab und erklärte den bis dahin nach Punkten deutlich zurückliegenden Ukrainer zum Sieger. Die Erklärung für diesen Fauxpas lieferte der Unparteiische unfreiwillig auf der Heimreise. Peter Fury, Vater des ehemaligen Weltmeisters Tyson Fury, verriet im Interview mit IFL TV die bizarren Hintergründe der Entscheidung.
Die beiden trafen sich auf dem Rückflug nach dem Kampf. Auf den Vorwurf Furys, der Referee habe einen schweren Fehler begangen, antwortete Lyson ehrlich, dass er den Gong schlicht nicht gehört habe. Dieses Eingeständnis wirft ein völlig neues Licht auf das abrupte Ende, das zunächst wie ein bewusstes Geschenk an den amtierenden Titelverteidiger wirkte.
Experten fassungslos: Ein ganz schlechter Witz
In der Kampfsportwelt sorgte das glückliche Ende für den Titelverteidiger für einen regelrechten Sturm der Entrüstung. Bernd Bönte, langjähriger Manager der Klitschko-Brüder, fand als Co-Kommentator bei DAZN sehr deutliche Worte. Für den Experten war die Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehbar, da der niederländische Herausforderer zu keinem Zeitpunkt verteidigungsunfähig gewirkt habe. Er bezeichnete das abrupte Ende als absolut nicht in Ordnung und schlichtweg lachhaft.
Noch drastischer drückte sich Tom Aspinall aus. Der britische UFC-Fighter sprach offen von einem Raub und unterstellte, dass der Boxsport Siege von Außenseitern systematisch verhindern wolle. Mit dieser Einschätzung stand der Mixed-Martial-Arts-Kämpfer nicht alleine da. Für viele Fans und Beobachter bleibt ein extrem fader Beigeschmack, da der couragierte Auftritt Verhoevens durch ein reines Akustik-Problem des Ringrichters zunichtegemacht wurde.
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Tyson Fury beendet sein Karriereende und steigt am 11. April in London gegen Arslanbek Makhmudov wieder in den Ring.
Redaktion
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