Tyson Fury boxt gegen Arslanbek Makhmudov – Vater warnt vor Comeback
Tyson Fury beendet sein Karriereende und steigt am 11. April in London gegen Arslanbek Makhmudov wieder in den Ring.
Am 23. Mai kommt es an den Pyramiden von Gizeh zu einem außergewöhnlichen Kampfsport-Spektakel. Die niederländische Kickbox-Legende Rico Verhoeven tritt im klassischen Boxen gegen den amtierenden Schwergewichts-Weltmeister Oleksandr Usyk an. Bei dem Wüsten-Event steht der WBC-Titel des Ukrainers auf dem Spiel. Während Experten dem Herausforderer kaum eine Chance einräumen, träumt dieser von einem historischen Triumph über die volle Distanz.
Verhoeven geht als massiver Außenseiter in das Duell. In seiner langen Karriere als Kickboxer sicherte sich der 36-Jährige zwar den Legendenstatus, doch seine Erfahrung im professionellen Boxsport beschränkt sich auf einen einzigen Kampf im Jahr 2014. Dennoch strotzt der Niederländer vor dem Aufeinandertreffen in Ägypten vor Selbstbewusstsein. Ein glücklicher Niederschlag reicht ihm in seiner Idealvorstellung nicht aus – er möchte den ungeschlagenen Champion über zwölf Runden sportlich entzaubern.
Der Herausforderer weiß jedoch um die sportliche Herkulesaufgabe, die vor ihm liegt. Er lobte explizit die Defensivkünste und die Zähigkeit seines ukrainischen Kontrahenten. Selbst gewaltige Puncher wie Anthony Joshua oder Tyson Fury konnten den Ausnahmeathleten nicht dauerhaft auf die Bretter schicken. Genau deshalb strebt Verhoeven einen Sieg durch einstimmige Punktentscheidung an. Nach eigener Aussage wäre es der größte Erfolg, wenn der amtierende Weltmeister am Ende anerkennen müsste, dass er über die komplette Dauer alles versucht hat, aber sportlich bezwungen wurde.
In der Fachwelt wird das Crossover-Event mit Skepsis betrachtet, die sportlichen Voraussetzungen sprechen eine deutliche Sprache. Ex-Weltmeister Paulie Malignaggi betonte zuletzt, dass sich Distanzgefühl, Beinarbeit und Schlagtechnik zwischen Kickboxen und klassischem Boxen fundamental unterscheiden. Diese essenziellen Attribute lassen sich nicht innerhalb einer Vorbereitung adaptieren, schon gar nicht gegen einen der technisch versiertesten Schwergewichtler der modernen Boxgeschichte. Für Analysten gleicht ein Sieg des Kickboxers daher einer absoluten Utopie.
Tyson Fury beendet sein Karriereende und steigt am 11. April in London gegen Arslanbek Makhmudov wieder in den Ring.
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