Tyson Fury kehrt in den Boxring zurück. Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister trifft am 11. April im Londoner Tottenham Stadium auf den Russen Arslanbek Makhmudov. Das Comeback kam laut dem 37-Jährigen völlig spontan zustande – und soll nur der Auftakt für einen lang ersehnten Mega-Fight gegen seinen britischen Rivalen Anthony Joshua sein.

Sonnenstrahlen in Thailand als Auslöser für die Rückkehr

Eigentlich hatte sich Tyson Fury nach dem Verlust seiner Box-Krone an Oleksandr Usyk im Jahr 2024 in den sportlichen Ruhestand verabschiedet. Dass der „Gypsy King“ nun nach gut anderthalb Jahren Pause wieder die Handschuhe schnürt, war offenbar so nicht geplant. Wie der Brite gegenüber „Sky Sports“ verriet, sei die Entscheidung während eines Weihnachtsurlaubs in Thailand gefallen. Die Kombination aus thailändischer Sonne, einem Schuss Vitamin D und leichtem Training habe das Feuer neu entfacht.

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Aus einem lockeren Urlaubs-Workout wurde schnell ein ausgewachsenes Trainingslager. Eins führte zum anderen, und plötzlich fand sich der 2,06-Meter-Riese mit einem unterschriebenen Vertrag für seinen nächsten großen Auftritt wieder. Von einer lang geplanten Rückkehr könne also keine Rede sein, betonte der Ex-Champion. Er sei glücklich in Rente gewesen, ehe ihn die Urlaubsgefühle umstimmten.

Über Makhmudov zum britischen Blockbuster gegen Anthony Joshua

Der erste Schritt auf Furys neuer Mission findet am 11. April statt. Vor erwarteten 60.000 Zuschauern im Stadion des Premier-League-Klubs Tottenham Hotspur – und einem weltweiten Millionenpublikum beim Streaming-Dienst Netflix – muss er zunächst den zwei Meter großen Russen Arslanbek Makhmudov aus dem Weg räumen. Die Atmosphäre in englischen Stadien sei für ihn durch nichts zu übertreffen und ein massiver Motivationsfaktor.

Sollte der Schwergewichtler diese Hürde überzeugend nehmen, winken lukrative und noch prestigeträchtigere Optionen. Ein potenzieller Titelkampf gegen den Sieger des britischen Duells zwischen Fabio Wardley und Daniel Dubois um den WBO-Gürtel im Sommer steht im Raum. Das ultimative Ziel bleibt jedoch ein anderes: der lang herbeigesehnte Briten-Blockbuster gegen Anthony Joshua.

Obwohl AJ-Promoter Eddie Hearn jüngste Gerüchte über eine bereits fixe Einigung schnell dementierte, macht Fury keinen Hehl aus seinen Ambitionen. Er wolle diesen Kampf nun unbedingt realisieren. Seine Kampfansage ist deutlich: Sobald Makhmudov besiegt sei, stehe dem inoffiziellen Kampf um die britische Box-Krone nichts mehr im Weg.

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