Schwere Gewaltvorwürfe belasten UFC-Star Alex Pereira vor Historien-Kampf
UFC-Star Alex Pereira kämpft am Weißen Haus, während massive Gewaltvorwürfe mehrerer Frauen seine Karriere überschatten.
Der Hype-Train um Paddy „The Baddy“ Pimblett, am Steuer der Liverpooler selbst, wurde vorerst gestoppt. Nach seiner bislang makellosen Bilanz (7:0) in der UFC traf der Brite auf Justin „The Highlight“ Gaethje und begann mutig, setzte in der Anfangsphase auch Akzente. Doch die Schlagkraft des deutlich erfahreneren US-Amerikaners machte früh den Unterschied. Ein harter linker Treffer schickte Pimblett im ersten Durchgang zu Boden, im zweiten folgte der nächste Niederschlag. Gaethje dominierte mit konstantem Druck und schweren Treffern, Pimblett überstand die kritischen Phasen jedoch mit bemerkenswerter Widerstandskraft.
In der dritten Runde hatte Pimblet die Oberhand, brachte Gaethje mit präzisen Kombinationen kurz ins Wanken und hielt das Duell offen. Ein Tiefschlag unterbrach den Rhythmus, änderte aber nichts am Gesamtbild. Im vierten Durchgang übernahm Gaethje erneut die Kontrolle, im fünften lieferten sich beide einen offenen Schlagabtausch bis zum Schlussgong.
Gaethje würdigte anschließend die Leistung seines Gegners. „Dieser Scouser (Bewohner Liverpools, Anm. d. Red.) geht nicht zu Boden“, sagte der neue Interims-Champion und erklärte, er habe Pimbletts Momentum und Selbstvertrauen brechen müssen. Pimblett zeigte Größe in der Niederlage: Er habe den Gürtel gewinnen wollen, sagte der 31-Jährige, ergänzte aber, es gebe „keinen anderen Mann“, gegen den er lieber verliere als gegen „The Highlight“.
Für Gaethje ist es bereits der zweite Gewinn des Interimstitels im Leichtgewicht. Der Erfolg ebnet den Weg zu einem Duell um den unumstrittenen Titel gegen Ilia Topuria, den Spanier mit georgischen Wurzeln, der nach einer Auszeit aus privaten Gründen in den Octagon zurückkehren soll.
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