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Der brasilianische UFC-Champion Alex Pereira steht im Mittelpunkt eines beispiellosen Kampfabends in Washington. Während der Ausnahmesportler am kommenden Sonntag bei der Veranstaltung „UFC Freedom 250“ auf dem Gelände des Weißen Hauses um einen weiteren Meilenstein kämpft, überschatten massive Anschuldigungen abseits des Käfigs das Spektakel. Mehrere Frauen erheben schwere Gewaltvorwürfe gegen den amtierenden Titelträger.

Historisches Spektakel im Vorgarten des Präsidenten

Am 14. Juni plant die Ultimate Fighting Championship ein Event, das in die Kampfsportgeschichte eingehen soll. Auf dem South Lawn des Weißen Hauses wird ein Oktagon errichtet, um die 250-Jahr-Feier der Vereinigten Staaten sowie den 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump zu zelebrieren. UFC-Präsident Dana White spricht von der verwegensten Idee der Sportgeschichte, während Trump das anstehende Event bereits als die größte Show der Welt anpreist.

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Mitten in dieser monumentalen Inszenierung steht Alex Pereira. Bei einem kürzlichen Aufeinandertreffen im Oval Office lobte der US-Präsident die beeindruckende Schlagkraft des Brasilianers ausdrücklich. Für den Kämpfer, der sich aus der extremen Armut der Favelas in São Paulo an die absolute Weltspitze hochgearbeitet hat, bietet die Veranstaltung die größtmögliche Bühne.

Schwere Anschuldigungen gegen den Kult-Fighter

Die sportliche Strahlkraft des Südamerikaners steht in krassem Kontrast zu den Berichten, die durch US-Gerichtsunterlagen an die Öffentlichkeit dringen. Gegen den gefeierten Athleten laufen aktuell mehrere behördliche Ermittlungen. Im Kern geht es um Vorwürfe der häuslichen Gewalt, sexuellen Nötigung, Vergewaltigung, Stalking und Freiheitsberaubung, die von verschiedenen Frauen vorgebracht wurden. Pereira selbst bestreitet diese Anschuldigungen in weiten Teilen vehement.

Dritte Titelkrone und prominente Unterstützer

Trotz der juristischen Turbulenzen bleibt der Mann mit dem Spitznamen Poatan eine der größten Kultfiguren der aktuellen MMA-Szene. Als aktueller Champion im Mittel- und Halbschwergewicht tritt er beim anstehenden Event erstmals in der Königsklasse, dem Schwergewicht, an. Mit einem Triumph würde er zum ersten Kämpfer der Geschichte aufsteigen, der in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen einen UFC-Gürtel erobert.

Rückhalt erfährt der stoische Striker dabei von höchster prominenter Stelle. Neben der offensichtlichen Unterstützung durch Donald Trump zählen auch Tech-Milliardäre wie Elon Musk und Mark Zuckerberg zu seinen treuen Anhängern. Zuckerberg trainiert sogar regelmäßig mit dem Kampfsport-Star und teilt gemeinsame Trainingsvideos. Ob die massiven juristischen Ermittlungen langfristige Auswirkungen auf die Karriere des Rekordjägers haben werden, wird die Zeit nach dem Event am Weißen Haus zeigen.

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