Schwere Gewaltvorwürfe belasten UFC-Star Alex Pereira vor Historien-Kampf
UFC-Star Alex Pereira kämpft am Weißen Haus, während massive Gewaltvorwürfe mehrerer Frauen seine Karriere überschatten.
Der Grand Prix der MotoGP in Barcelona ist am Sonntag von zwei schweren Unfällen überschattet worden. Sowohl der Spanier Àlex Márquez als auch der Franzose Johann Zarco stürzten auf dem Circuit de Catalunya heftig, was die Rennleitung zu zwei aufeinanderfolgenden Rennabbrüchen zwang.
Der erste dramatische Zwischenfall ereignete sich in der zwölften von ursprünglich 24 geplanten Runden. Der spanische KTM-Pilot Pedro Acosta erlitt offensichtlich ein technisches Problem an seiner Maschine und drosselte plötzlich das Tempo. Der herannahende Àlex Márquez konnte dem Hindernis nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Er streifte das Motorrad seines Landsmanns und stürzte schwer. Durch eine schnelle Reaktion verhinderte er glücklicherweise einen frontalen Einschlag in die Streckenbegrenzung. Der 30-Jährige war beim Abtransport in das örtliche Krankenhaus bei Bewusstsein. Eine genaue Diagnose über die Schwere seiner Verletzungen steht noch aus. Die Roten Flaggen unterbrachen das Rennen umgehend.
Nachdem die Strecke wieder freigegeben wurde, kam es gleich beim Restart zur nächsten Schrecksekunde. Bereits in der ersten Kurve verlor der französische Honda-Pilot Johann Zarco die Kontrolle über sein Motorrad. Der 35-Jährige rutschte über den Asphalt und krachte in das Hinterrad der Ducati des Italieners Francesco Bagnaia. Zarco blieb zunächst im Kiesbett liegen und musste dort über längere Zeit medizinisch erstversorgt werden, bevor ihn die Rettungskräfte in das Medical Center der Rennstrecke brachten. Erneut musste das Rennen abgebrochen werden.
Erst im dritten Anlauf konnte ein sportlicher Sieger ermittelt werden. Das Feld absolvierte schließlich noch ein auf zwölf Runden verkürztes Rennen. Nur 24 Stunden nach dem Sprint am Samstag krönte sich Fabio Di Giannantonio zum Sieger. Der italienische Ducati-Fahrer feierte damit den zweiten MotoGP-Erfolg seiner Karriere. Den zweiten Platz auf dem Podium sicherte sich der ehemalige Weltmeister Joan Mir auf Honda, dicht gefolgt vom Spanier Fermin Aldeguer auf Ducati.
Im Kampf um die Weltmeisterschaft konnte Marco Bezzecchi wertvolle Punkte sammeln. Dem Italiener reichte ein fünfter Platz, um seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 13 Punkte (139:127) auszubauen. Sein schärfster Verfolger und Aprilia-Markenkollege Jorge Martín blieb nach einem eigenen Sturz ohne Zähler. Ein prominenter Name fehlte in Barcelona derweil komplett: Marc Márquez, der ältere Bruder des verunglückten Àlex, war verletzungsbedingt nicht angetreten. Der Superstar hatte sich beim vorangegangenen Rennen in Le Mans den Fuß gebrochen und musste sich unter der Woche gleich zwei Operationen an Fuß und Schulter unterziehen.
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