UFC: Gaethje stoppt Pimblett und holt Interimstitel im Leichtgewicht
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Das Warten hat ein Ende und die Sensation ist greifbar: Der Weltverband WBC hat Schwergewichts-Champion Oleksandr Usyk offiziell angewiesen, seinen prestigeträchtigen Gürtel gegen den ungeschlagenen Bochumer Agit Kabayel zu verteidigen.
Für den deutschen Box-Sport ist dies ein echter Paukenschlag. Agit Kabayel (33), der aktuelle Interimschampion des Verbandes, erhält damit die lang ersehnte Chance auf den Olymp des Schwergewichts. "Ich freue mich sehr über diese Nachricht vom Verband. Endlich geht es voran", zitierte die Deutsche Presse-Agentur den sichtlich erleichterten Herausforderer. Damit rückt der Traum, der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit fast einem Jahrhundert zu werden, in greifbare Nähe.
Die Entscheidung des in Mexiko ansässigen Verbandes bringt Bewegung in die erstarrte Spitze der Königsklasse. Zwar gesteht der WBC dem dreifachen Weltmeister Usyk (39) noch einen freiwilligen Titelkampf zu, doch unmittelbar danach führt kein Weg mehr an dem Deutschen vorbei. Das Management des "Ruhrpott-Rockys" kommentierte die Entscheidung auf der Plattform X selbstbewusst: "Die Schwergewichtslandschaft hat sich gerade verschoben."
Kabayel hatte seinen Status als Pflichtherausforderer zuletzt eindrucksvoll untermauert. In Oberhausen sicherte er sich durch einen dominanten K.-o.-Sieg gegen den Polen Damian Knyba weiterhin das Recht auf den Thronkampf. Zuvor hatte er sich bereits mit drei vorzeitigen Siegen in Riad (Saudi-Arabien) in der absoluten Weltspitze etabliert.
Die Anordnung des WBC ist bindend und birgt für den ukrainischen Technik-Meister ein erhebliches Risiko. Sollte sich Usyk nach seiner freiwilligen Verteidigung weigern, gegen Kabayel in den Ring zu steigen, greifen die strikten Statuten des Verbandes:
Aktuell hält Usyk neben dem WBC-Titel auch die Gürtel der WBA und IBF sowie die Auszeichnung des "Ring Magazine". Doch die Uhr tickt zugunsten des Deutschen.
Für Agit Kabayel geht es um mehr als nur einen Gürtel; es geht um sporthistorische Relevanz. Sein erklärtes Ziel ist es, als erst zweiter deutscher Boxer nach der Legende Max Schmeling Weltmeister im Schwergewicht zu werden. Schmelings Triumph liegt mittlerweile über 95 Jahre zurück.
Bis zum Mega-Fight gegen den ukrainischen Box-Dominator könnte allerdings noch etwas Zeit vergehen. Da Usyk zunächst die freiwillige Verteidigung bestreiten darf, ist es wahrscheinlich, dass auch Kabayel noch einmal gegen einen anderen Kontrahenten in das Seilgeviert steigt, um im Rhythmus zu bleiben. Doch der Fahrplan steht: Der Weg zum Gold führt nur noch über Agit Kabayel.
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